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Korrekturlesen – Teil 1

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......@@ -6,36 +6,36 @@ category: usability
author: Hendrik Kahlen
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Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreichen Webseiten auf. In diesem Artikel sollen bei der Veranschaulichung der wichtigsten Usability-Fehler unter anderem Fragen beantworten werden wie: „Warum ist der Usability-Fehler so schlimm?“, „Welche weiteren Auswirkungen hat dieser Fehler?“ und „Wie kann der Fehler vermieden werden?“. <!--more--> Ziel dabei ist es insgesamt ein klareres Verständnis für Usability-Fehler und deren Tragweite zu schaffen. Auch soll mit Verweis auf den [Usability-Testmethoden] Artikel so der Einstieg gegeben werden, sodass Besucher einer Webseite nicht durch Usability-Fehler gestört oder gar abgeschreckt werden.
Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreichen Webseiten auf. In diesem Artikel sollen bei der Veranschaulichung der häufigsten Usability-Fehler unter anderem Fragen beantworten werden wie: „Warum ist Usability kritisch für das Nutzererlebnis?“, „Welche weiteren Auswirkungen haben Usability-Fehler?“ und „Wie können Fehler vermieden werden?“. <!--more--> Ziel dabei ist es insgesamt ein klareres Verständnis für Usability-Fehler und deren Tragweite zu schaffen. Auch soll mit Verweis auf den [Usability-Testmethoden]-Artikel der Einstieg gegeben werden, sodass Besucher einer Webseite nicht durch Usability-Fehler gestört oder gar abgeschreckt werden.
### Falsches Design
Einer der häufigsten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht etwa schillernd, blinkend oder bunt sein, es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Content passt und damit den Besucher verwirrt. Als Besucher einer vertrauenswürdigen Auto-Leasing-Webseite würde man auch nicht ein ein überladendes Design wie auf [lingscars.com]{:target="_blank"} erwarten. Dies ist nicht nur kontraproduktiv (z.B. zur Autorität der Webseite), es sorgt auch für Verwirrung aufgrund der konträren Erwartungen an die gewählte Webseite - das leasing eines Autos wäre so sehr unwahrscheinlich. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten verwirrt den Nutzer ebenfalls.<sup>1</sup>
### Fehlerhaftes Design
Einer der häufigsten Fehler bei Internetseiten ist die Wahl eines falschen Designs. Dieses muss nicht einmal schillernd oder blinkend sein – es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Inhalt der Seite passt und damit Besucher verwirrt. Als Besucher einer vertrauenswürdigen Auto-Leasing-Webseite würde man kein überladendes Design wie auf [lingscars.com]{:target="_blank"} erwarten. Dies ist nicht nur kontraproduktiv (z.B. im Bezug auf die Autorität der Webseite), es sorgt auch für Verwirrung aufgrund der konträren Erwartungen an die gewählte Webseite - das Leasing eines Autos ist so eher unwahrscheinlich. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design einheitlich über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten kann Nutzer ebenfalls verwirren.<sup>1</sup>
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund]{:target="_blank"} bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel hierfür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund]{:target="_blank"} bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, etwa wenn die Aufmerksamkeit gezielt auf einen bestimmten Bereich gelenkt werden soll. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
Zudem sind viele Webseiten nicht Responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr erreichbar, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf dieser Webseite verweilen? Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite für die gängigsten Endgeräte und Browser funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen bzgl. Responsive Design findet sich auf [designmodo.com]{:target="_blank"}.<sup>1, 7</sup>
Zudem sind viele Webseiten nicht responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr erreichbar, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf der Webseite bleiben? Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite auf den gängigsten Endgeräten und Browsern funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen bzgl. Responsive Design findet sich auf [designmodo.com]{:target="_blank"}.<sup>1, 7</sup>
Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen, aber dies würde den Rahmen des Artikels sprengen. Für weitere Informationen wird die Auflistung auf [bypeople.com]{:target="_blank"} empfohlen, die nicht nur schlechte, sondern auch gleich gute Beispiele liefert.<sup>8</sup>
Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen, aber dies würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Für weitere Informationen wird die Auflistung auf [bypeople.com]{:target="_blank"} empfohlen, die nicht nur schlechte, sondern auch mehrere sehr gute Beispiele liefert.<sup>8</sup>
### Navigation
Ein weiterer häufiger Fehler ist der einer schlechten Navigation, in der Gestalt, dass es zu viele Unterpunkte gibt, Navigationselemente alle auf einmal angezeigt werden und die Navigation sich über den gesamten Bildschirm (oder min. die Hälfte) erstreckt. Die meisten Nutzer haben meist nur ein kleines Navigationsbedürfnis und möchten sich zu deren Erfüllung nicht durch die gesamten Elemente ohne Selektion quälen - eine übersichtliche Schachtelung ist also sehr hilfreich.<sup>1</sup>
Ein weiterer häufiger Fehler ist der einer schlechten Navigation. Hierzu zählen, dass es zu viele Unterpunkte gibt, Navigationselemente alle auf einmal angezeigt werden oder die Navigation sich über den gesamten Bildschirm erstreckt. Die meisten Nutzer wollen schnell die gesuchte Seite finden und möchten sich dafür nicht durch sämtliche Elemente ohne Selektion quälen - eine übersichtliche Schachtelung ist also sehr hilfreich.<sup>1</sup>
Gleichzeitig sind zu viele Unterpunkte in einer Navigation ebenfalls kritisch, da der Nutzer so in der Tiefe der Verschachtelung die Übersicht verlieren kann. Ganz wichtig ist in diesem Kontext auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet, wenn er dorthin navigiert wurde. Es gibt zudem Navigation, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn man den darüberliegenden Punkt mit der Maus überflogen (hoover) hat. Rutscht man dann irgendwann ab, muss der ganze mühselige Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Konform. Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief und nicht zu flach verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.<sup>1</sup>
Gleichzeitig sind zu viele Unterpunkte in einer Navigation ebenfalls kritisch, da der Nutzer so in der Tiefe der Verschachtelung die Übersicht verlieren kann. Wichtig ist in diesem Kontext auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet. Es gibt zudem Navigationselemente, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn das darüberliegende Element mit der Maus überflogen (hover) wird. Rutscht man hier irgendwann ab, muss der gesamte Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Konform. Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief und nicht zu flach verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.<sup>1</sup>
Dies waren nur ein paar mögliche Fehler im Navigations-Bereich, für eine breitere Übersicht auch in Form einiger Beispiele mit weiteren Erklärungen, wie Navigationselemente attraktiv und Usability-Konform gestaltet werden können [swimbi.com]{:target="_blank"} und [smooster.com]{:target="_blank"} empfholen.<sup>5, 9</sup>
Dies waren nur einige mögliche Fehler im Navigations-Bereich. Für eine breitere Übersicht mit weiteren Beispiele und Erklärungen, wie Navigationselemente attraktiv und Usability-Konform gestaltet werden können, werden [swimbi.com]{:target="_blank"} und [smooster.com]{:target="_blank"} empfholen.<sup>5, 9</sup>
### Formulare
Wer schonmal Angaben in einem Formular machen musste, die auf ihn nicht zutreffen, aber erforderlich waren um z.B. bei einer Bestellung oder Anmeldung voranzukommen, der hat einen Eindruck davon was bei Formularen alles falsch gemacht werden kann. Ein häufiger Fehler wurde nun eben schon angesprochen, zu viele Pflichtfelder oder gar das Verlangen von Informationen, die auf Benutzer oder Käufer nicht zutreffen.
Formulare auszufüllen ist im Allgemeinen schon mühsamer für den Nutzer, da eine Mitarbeit seinerseits gefordert ist. Alle Punkte, die hierbei den Ablauf erschweren oder behindern, können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Besuch oder Kauf abgebrochen wird. Besser also, wenn fragliche Felder als optional deutlich gekennzeichnet sind.<sup>2, 3</sup>
Wer schon einmal Angaben in einem Formular machen musste, die auf ihn nicht zutrafen, aber erforderlich waren, um etwa bei einer Bestellung oder Anmeldung voranzukommen, hat einen Eindruck davon, was bei Formularen alles falsch gemacht werden kann.
Formulare auszufüllen ist im Allgemeinen mühsam für den Nutzer, da eine Mitarbeit seinerseits gefordert ist. Alles, was hierbei den Ablauf erschwert oder behindert, kann dazu führen, dass der Besuch oder Kauf abgebrochen wird. Deutlich besser ist es daher, wenn fragliche Felder als optional deutlich gekennzeichnet sind.<sup>2, 3</sup>
Als erschwerender Fehler bei Formularen kommt hinzu, wenn Nutzer nicht die Möglichkeit haben ihre Informationen vor dem Abschluss nochmals zu überprüfen oder gar zu ändern. Man möchte nunmehr keine falschen Angaben machen (z.B. um auch die Lieferung an die richtige Adresse zu versenden) und über mehrere Seiten hinweg bleiben Formular-Inhalte schwerlich im Gedächtnis des Nutzers hängen. Daraus folgt auch ein weitere Fehler, nämlich, wenn Nutzer keine Ahnung haben in welchem Abschnitt des Formulars sie sich gerade befinden, bzw. wie viele noch folgen. Ohne zu wissen, wie lange das ausfüllen noch dauert, kann es passieren, dass Nutzer den Formular-Prozess einfach abbrechen.<sup>4</sup>
Als erschwerender Fehler bei Formularen kommt hinzu, wenn Nutzern nicht die Möglichkeit gegeben wird die Informationen vor dem Abschluss nochmals zu überprüfen und ggf. zu ändern. Zudem sollten Nutzer immer einen Überblick darüber haben, in welchem Abschnitt des Formulars sie sich gerade befinden, bzw. wie viele noch folgen. Ohne zu wissen, wie lange das Ausfüllen noch dauert, kann es passieren, dass Nutzer den Formular-Prozess einfach abbrechen.<sup>4</sup>
Auch wird häufig vergessen eine adäquate Fehlermeldungen zu geben und diese auch rechtzeitig, also am besten im Moment des Fehlers anzuzeigen. Die Überprüfung, ob ein Passwort oder eine E-Mail der Norm entspricht sollte bereits beim Verlassen des entsprechenden Feldes geschehen und auf etwaige Fehler aufmerksam gemacht werden. Diese Fehlernachrichten sollten vor allem aber auch wahrnehmbar für den Nutzer platziert werden, also nicht erst am Ende der Seite.
[eResult]{:target="_blank"} hat zu den hier aufgeführten Punkten eine ganz gute Auswertung herausgearbeitet.<sup>3, 4</sup>
Auch wird häufig vergessen adäquate Fehlermeldungen zu geben und diese auch rechtzeitig, also am besten im Moment des Fehlers anzuzeigen. Die Überprüfung, ob ein Passwort oder eine E-Mail der Norm entspricht, sollte bereits beim Verlassen des entsprechenden Feldes geschehen und auf etwaige Fehler aufmerksam gemacht werden. Diese Fehlernachrichten sollten gut wahrnehmbar für den Nutzer platziert werden, also nicht etwa erst am Ende der Seite.
[eResult]{:target="_blank"} hat zu den hier aufgeführten Punkten eine weitere Auswertung herausgearbeitet.<sup>3, 4</sup>
### Fazit
Es wurden nun einige Usability Fehler angesprochen, wenngleich es noch viele mehr gibt. Die hier dargestellten Fehler sollten aber ein gewisses Bewusstsein und Verständnis für die Schwere der Usability-Missachtung hervorbringen und einige grundlegende Tipps bzgl. Usability-Fehlern geben. Weitere Informationen wie die hier aufgeführten und weitere Fehler vermieden werden können, findet sich im Artikel zu [Testmethoden] und für weitere Usability-Informationen die [Konventionen]-Artikel, um einen größeren Überblick über Usability-Konforme Webseiten zu erhalten.
Es wurden einige Usability-Fehler angesprochen, wenngleich es noch viele mehr gibt. Die hier dargestellten Fehler sollten aber ein gewisses Bewusstsein und Verständnis für die Folgen von Missachtung der Usability geben. Weitere Informationen, wie die hier aufgeführten und weitere Fehler vermieden werden können, findet sich im Artikel zu [Testmethoden].
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......@@ -6,30 +6,30 @@ category: funktionalitaet
author: Jannik S.
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Die Suchmaschine gilt heutzutage als zentrales Element vieler Internetauftritte. Besonders vorangetrieben durch seitenübergreifende Suchmaschinen wie Google oder Bing transferieren viele Nutzer ihre Erwartungen auch auf seiteninterne Suchmaschinen. Dabei sind die Nutzer derart an das Suchen nach spezifischen Schlagwörtern gewöhnt, dass diese vorhandenen Erwartungen sehr hoch sind.
Die Suchmaschine gilt heutzutage als zentrales Element vieler Internetauftritte. Besonders vorangetrieben durch seitenübergreifende Suchmaschinen wie Google oder Bing transferieren viele Nutzer ihre Erwartungen auch auf seiteninterne Suchmaschinen. Dabei sind die Nutzer derart an das Suchen nach spezifischen Schlagwörtern gewöhnt, dass die vorhandenen Erwartungen sehr hoch sind.
<!--more-->
Folgendermaßen erreicht der Nutzer möglicherweise nicht sein Ziel und gibt im Zweifelsfall auf. Da die marktführenden Suchmaschinen mittlerweile viele Antworten direkt auf der‚ Search Engine Results Page’ (SERP) also der Ergebnisseite einer Suchanfrage geben, und dadurch mächtige Tools im Alltag sind, gehen Nutzer von einer äquivalenten Mächtigkeit seiteninterner Suchmaschinen aus. Laut [Jakob Nielsen][jkbnielsen1]{:target="_blank"} könnte in vielen Fällen durch grundlegende SEO-Techniken ("Search Engine Optimization", zu deutsch Suchmaschinenoptimierung) auch die seiteninterne Suche optimiert werden.
Folgendermaßen erreicht der Nutzer möglicherweise nicht sein Ziel und gibt im Zweifelsfall auf. Da die marktführenden Suchmaschinen mittlerweile viele Antworten direkt auf der "Search Engine Results Page" (SERP) also der Ergebnisseite einer Suchanfrage, geben und hier mächtige Tools im Alltag sind, gehen Nutzer von einer äquivalenten Mächtigkeit seiteninterner Suchmaschinen aus. Laut [Jakob Nielsen][jkbnielsen1]{:target="_blank"} könnte in vielen Fällen durch grundlegende SEO-Techniken ("Search Engine Optimization", dt. Suchmaschinenoptimierung) auch die seiteninterne Suche optimiert werden.
Dabei haben die Nutzer verschiedene Erwartungen an die Suche. So ziemlich jedem Internetnutzer ist die Google Suchmaschine ein Begriff, jedoch wissen die meisten nicht was alles im Hintergrund einer jeden Suche passiert. Tatsächlich liegt die Erfolgsquote interner Suchmaschinen bei nur 33%.<sup>1</sup> Dennoch ist die Suche im Zeitalter der knappen Aufmerksamkeitsspanne ein starker Anziehungspunkt um schneller zu seinen Ergebnissen zu gelangen. [Nielsen][jkbnielsen1]{:target="_blank"} ist der Meinung, dass Suchfunktionen so beliebt sind, weil Besucher einer Webseite durch die Suchfunktion unabhängig von der Anordnung des Seitenangebots sind und sie die Seite nicht navigieren müssen wie es vom Entwickler vorgesehen ist. Stattdessen können sie direkt das finden, wonach sie suchen. Des Weiteren gilt die Suche laut Nielsen als eine Art Rettungsluke wenn sich der Nutzer auf der Seite verirrt. Aus diesem Grund sollte die Suche auf jeder Seite verfügbar sein, am besten an einer Stelle an der jeder Nutzer diese schnell findet.
Dabei haben die Nutzer verschiedene Erwartungen an die Suche. So ziemlich jedem Internetnutzer dürfte die GoogleSuchmaschine ein Begriff sein, jedoch wissen die meisten nicht, was alles im Hintergrund einer jeden Suche passiert. Tatsächlich liegt die Erfolgsquote interner Suchmaschinen bei nur 33%.<sup>1</sup> Dennoch ist die Suche im Zeitalter der knappen Aufmerksamkeitsspanne ein starker Anziehungspunkt, um schneller zu seinen Ergebnissen zu gelangen. Nach [Nielsen][jkbnielsen1]{:target="_blank"} sind Suchfunktionen so beliebt, weil Besucher einer Webseite durch die Suchfunktion unabhängig von der Struktur des Seitenangebots sind und sie die Seite nicht navigieren müssen, wie es vom Entwickler vorgesehen wurde. Stattdessen können sie direkt das finden, wonach sie suchen. Des Weiteren gilt die Suche laut Nielsen als eine Art Rettungsluke, wenn sich der Nutzer auf der Seite verirrt. Aus diesem Grund sollte die Suche auf jeder Seite verfügbar sein – am besten an einer Stelle, an der jeder Nutzer sie schnell findet.
### Wo erwartet der Nutzer also die Suchleiste?
Laut einer [Untersuchung der eResult GmbH im Sommer 2009][eresult]{:target="_blank"} wird eine Suchleiste am häufigsten im oberen rechten Seitenbereich erwartet. Allerdings geben nur noch 71,8% der befragten Nutzer an, überhaupt eine Suchfunktion auf einem Internetangebot zu erwarten. Laut einer [vorherigen Untersuchung von Silberer, Wilhelm & Engelhardt][swe2001]{:target="_blank"} wurde die Suchleiste in 2001 noch im oberen linken Seitenrand erwartet. Das ganze untermalt die Dynamik des Seitenlayouts, welches sich stetig verändert und neuen Technologien anpasst. Auch das Aussehen einer Suchleiste ist von Bedeutung: Laut Nielsen hat sich das Nutzen der seiteninternen Suchfunktion auf seiner Webseite um 91% erhöht, nachdem er seine Suchfunktion nicht hinter einem Link platziert hat, sondern als Suchbox, in der man Text eingibt, darstellte. Außerdem sollte die Suchleiste breit genug sein, um seitentypische Suchbegriffe komplett darzustellen, damit der Nutzer nicht die Übersicht über seine eigenen Suchbegriffe verliert.
Laut einer [Untersuchung der eResult GmbH im Sommer 2009][eresult]{:target="_blank"} wird eine Suchleiste am häufigsten im oberen rechten Seitenbereich erwartet. Allerdings geben nur noch 71,8% der befragten Nutzer an, überhaupt eine Suchfunktion auf einem Internetangebot zu erwarten. Laut einer [vorherigen Untersuchung von Silberer, Wilhelm & Engelhardt][swe2001]{:target="_blank"} wurde die Suchleiste in 2001 noch im oberen linken Seitenrand erwartet. Dies untermalt die Dynamik des Seitenlayouts, welches sich stetig verändert und neuen Technologien anpasst. Auch das Aussehen einer Suchleiste ist von Bedeutung: Laut Nielsen hat sich das Nutzen der seiteninternen Suchfunktion auf seiner Webseite um 91% erhöht, nachdem er seine Suchfunktion nicht hinter einem Link platziert hat, sondern als Suchbox, in der man Text eingibt, darstellte. Außerdem sollte die Suchleiste breit genug sein, um seitentypische Suchbegriffe komplett darzustellen, damit der Nutzer nicht die Übersicht über seine eigenen Suchbegriffe verliert.
### Welche Funktionen erwartet der Nutzer?
Auch wenn der Nutzer immer größere Erwartungen an eine Suchfunktion hat, heißt das nicht automatisch, dass dieser sich immer besser damit auskennt und selbstständig lernt wonach er suchen muss. Laut Jakob Nielsen ist dies [ganz und gar nicht der Fall][jkbnielsen2]{:target="_blank"}. Dieser hat herausgefunden, dass der Standardnutzer bei seiner ersten Suche direkt ein passendes Ergebnis erwartet. Ist dies nicht der Fall, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass dem Nutzer bei seiner zweiten Suche ein Treffer gelingt und diese nimmt bei weiteren Suchen noch mehr ab. Tatsächlich finden oft gar nicht mehr als eine Suche statt, da der Nutzer in diesem Fall davon ausgeht, dass die angebotene Suchfunktion schlecht ist, aufgibt und auf seitenübergreifende Suchen wie Google zurückgreift. Bleibt der Nutzer doch auf derselben Seite, geht er meist nicht über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus, da er davon ausgeht, dass sämtliche Suchergebnisse nach Relevanz sortiert sind und demnach bei fortführender Durchsuchung immer schlechter werden. Befindet sich das gesuchte Ergebnis nicht auf der ersten Seite der Ergebnisse, ist die Chance, ein passendes Ergebnis auf der zweiten Seite zu finden, umso geringer. Für den Entwickler ist es demnach sehr wichtig, die Suchergebnisse möglichst sinnvoll zu priorisieren, sodass alle wahrscheinlich richtigen Ergebnisse direkt auf der ersten Seite stehen. Unterstützend dazu kann man im Log der eigenen Suchmaschine die eingegebenen Begriffe der Seitenbesucher analysieren, und damit die optimalen Treffer für gängige Suchbegriffe manuell anpassen.
Auch wenn der Nutzer immer höhere Erwartungen an eine Suchfunktion stellt, heißt das nicht automatisch, dass dieser sich immer besser damit auskennt und selbstständig lernt, wonach er suchen muss. Laut Jakob Nielsen ist dies [ganz und gar nicht der Fall][jkbnielsen2]{:target="_blank"}. Er fand heraus, dass der Standardnutzer bei seiner ersten Suche direkt ein passendes Ergebnis erwartet. Ist dies nicht der Fall, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass dem Nutzer bei seiner zweiten Suche ein Treffer gelingt und diese nimmt bei weiteren Suchen noch mehr ab. Tatsächlich finden oft gar nicht mehr als eine Suche statt, da der Nutzer in diesem Fall davon ausgeht, dass die angebotene Suchfunktion schlecht ist, aufgibt und auf seitenübergreifende Suchen wie Google zurückgreift. Bleibt der Nutzer doch auf der selben Seite, geht er meist nicht über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus, da er davon ausgeht, dass die Suchergebnisse nach Relevanz sortiert sind und demnach bei fortführender Durchsuchung immer unpassender werden. Befindet sich das gesuchte Ergebnis nicht auf der ersten Seite der Ergebnisse, ist die Chance, ein passendes Ergebnis auf der zweiten Seite zu finden, umso geringer. Für den Entwickler ist es daher sehr wichtig, die Suchergebnisse möglichst sinnvoll zu priorisieren, sodass alle wahrscheinlich richtigen Ergebnisse direkt auf der ersten Seite stehen. Unterstützend dazu können im Log der eigenen Suchmaschine die eingegebenen Begriffe der Seitenbesucher analysiert werden, und damit die optimalen Treffer für gängige Suchbegriffe manuell anzupassen.
![xkcd Comic](http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/xkcd1334.png "xkcd Comic")
Ein bestehendes Problem ist demnach, dass der Nutzer nicht immer weiß, wonach er suchen muss um sein gewünschtes Ergebnis zu erhalten, und oftmals zu faul ist um sich lange mit der Suchfunktion zu beschäftigen. Diesem kann man entgegen kommen, indem man dem Nutzer bereits beim Tippen der Anfrage durch eine automatische Erweiterung dieser, ähnliche mögliche Suchbegriffe anzeigt. Diese Funktion unterstützt den Nutzer in der Ausformulierung seiner Gedanken und zeigt ähnliche Informationen noch bevor die Eingabe beendet ist. Wichtig hierbei ist jedoch, dass der Nutzer bei einer Unterstützung seiner Eingabe, welche sein gewünschtes Suchergebnis *nicht* enthält, davon ausgehen könnte, dass die Seite den gewünschten Inhalt auch nicht anbietet. Andere Möglichkeiten der Unterstützung ist das Anbieten ähnlicher Suchergebnisse wenn die Suchanfrage keine Ergebnisse geliefert hat. Zu beachten ist aber, dass die ähnlichen Suchergebnisse nicht zu weit von der gegebenen Suchanfrage abweichen sollten, da der Nutzer ein schnelles Urteil fällen könnte. Besteht die Suchanfrage aus einem gängigem aber vagem Begriff (bspw. wenn der Nutzer schlicht nach dem Begriff „Fernseher“ sucht), gibt es auch die Möglichkeit, dem Nutzer zunächst eine Kategorienübersicht anzubieten, mit der er seine Suche eingrenzen kann. Das Angebot an Fernsehern ist vielfältig und jeder Käufer hat eigene Erwartungen und Ansprüche, weswegen dem Budget-Käufer, der nur auf der Suche nach einem Schlafzimmerfernseher ist, kein halbes Kino angeboten werden sollte. Sehr beliebt für das Auswählen von Kategorien ist eine Ansammlung von Checkboxen auf der linken Seite der Ergebnisseite. Dies ermöglicht dem Nutzer eine Übersicht seiner Sucheingrenzungen und ist besonders konform mit den [Shneiderman-Regeln][shneidermanpost]{:target="_blank"}, da diese Ansicht eine einfache Reversibilität seiner Eingrenzung ermöglicht.
Ein bestehendes Problem ist demnach, dass der Nutzer nicht immer weiß, wonach er suchen muss, um sein gewünschtes Ergebnis zu erhalten und oftmals zu faul ist sich lange mit der Suchfunktion zu beschäftigen. Diesem kann man entgegen kommen, indem man dem Nutzer bereits beim Tippen der Anfrage durch eine automatische Erweiterung dieser, ähnliche Suchbegriffe anzeigt. Diese Funktion unterstützt den Nutzer in der Ausformulierung seiner Gedanken und zeigt ähnliche Informationen noch bevor die Eingabe beendet ist. Wichtig hierbei ist jedoch, dass der Nutzer bei einer Unterstützung seiner Eingabe, welche sein gewünschtes Suchergebnis *nicht* enthält, davon ausgehen könnte, dass die Seite den gewünschten Inhalt auch nicht anbietet. Eine andere Möglichkeit der Unterstützung ist das Anbieten ähnlicher Suchergebnisse, wenn die Suchanfrage keine Ergebnisse geliefert hat. Zu beachten ist aber, dass die ähnlichen Suchergebnisse nicht zu weit von der gegebenen Suchanfrage abweichen sollten, da der Nutzer ein schnelles Urteil fällen könnte. Besteht die Suchanfrage aus einem gängigem, aber vagem Begriff (bspw. wenn der Nutzer schlicht nach dem Begriff „Fernseher“ sucht), gibt es auch die Möglichkeit, dem Nutzer zunächst eine Kategorienübersicht anzubieten, mit der er seine Suche eingrenzen kann. Das Angebot an Fernsehern ist vielfältig und jeder Käufer hat eigene Erwartungen und Ansprüche, weswegen dem Budget-Käufer, der nur auf der Suche nach einem Schlafzimmerfernseher ist, kein halbes Kino angeboten werden sollte. Sehr beliebt für das Auswählen von Kategorien ist eine Ansammlung von Checkboxen auf der linken Seite der Ergebnisseite. Dies ermöglicht dem Nutzer eine Übersicht seiner Sucheingrenzungen und ist besonders konform mit den [Shneiderman-Regeln][shneidermanpost]{:target="_blank"}, da diese Ansicht eine einfache Reversibilität seiner Eingrenzung ermöglicht.
![Amazon Such-support](http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/amazonsearch.png "Amazon Such-support")
Laut einer [Studie von Nielsen][jkbnielsen2]{:target="_blank"} ist die gängige Suche 2 Wörter lang. Dies sollte in der Optimierung der automatischen Suchanfragenerweiterung beachtet werden um immer noch möglichst hochqualitative Ergebnisse zu erzeugen. Eine Art „Erweiterte Suche“ sollte laut Nielsen nicht direkt zur Verfügung stehen. Dies liegt daran, dass die Nutzer sich nicht direkt mit einer solchen Suche auskennen und diese eventuell falsch benutzen und somit nicht das gewünschte Ergebnis behalten. Eine erweiterte Suche kann man aber dann zur Verfügung stellen, wenn die erste Suche erfolglos war. Diese Teilsuche, die durch eine erweiterte Suche angeboten werden kann, ist jedoch auch mit Vorsicht anzuwenden. Beispielsweise erlaubt die Amazon Suche das Suchen in einer Unterkategorie, beispielsweise „Küche und Haushalt“. Wenn man in dieser Teilsuche nach einer DVD sucht wird man wenig Erfolg haben. Demnach sollte dem Nutzer stets klar und deutlich bewusst gemacht werden, in welcher Kategorie er sich befindet. Ist die Seite eher kompakter und hat ein weniger großes Angebot kann man die Teilsuche auch komplett vermeiden um derartige Fehler zu umgehen. Amazon bietet zudem auch einen sehr detaillierten Support für die Suchfunktion an, die es zum einen Amazon selber ermöglicht, seine Suche zu optimieren, und dem Kunden die Chance bietet seinen Artikel zu finden oder um neue Artikel aufzunehmen.
Laut einer [Studie von Nielsen][jkbnielsen2]{:target="_blank"} ist die typische Suche zwei Wörter lang. Dies sollte in der Optimierung der automatischen Suchanfragenerweiterung beachtet werden, um immer noch möglichst hochqualitative Ergebnisse zu erzeugen. Eine Art „Erweiterte Suche“ sollte laut Nielsen nicht direkt zur Verfügung stehen. Dies liegt daran, dass die Nutzer sich nicht direkt mit einer solchen Suche auskennen und diese eventuell falsch benutzen und somit nicht das gewünschte Ergebnis behalten. Eine erweiterte Suche kann man aber dann zur Verfügung stellen, wenn die erste Suche erfolglos war. Diese Teilsuche, die durch eine erweiterte Suche angeboten werden kann, ist jedoch auch mit Vorsicht anzuwenden. Beispielsweise erlaubt die Amazon das Suchen in einer Unterkategorie, beispielsweise „Küche und Haushalt“. Wenn man in dieser Teilsuche nach einer DVD sucht, hat man jedoch wenig Erfolg. Demnach sollte dem Nutzer stets klar und deutlich bewusst gemacht werden, in welcher Kategorie er sich befindet. Ist die Seite eher kompakter und hat ein weniger großes Angebot, kann man die Teilsuche auch komplett vermeiden, um derartige Fehler zu umgehen. Amazon bietet zudem einen sehr detaillierten Support für die Suchfunktion an, der es Amazon selber ermöglicht, die Suche zu optimieren und dem Kunden die Chance bietet seinen Artikel zu finden oder um neue Artikel aufzunehmen.
### Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass hinter einer tatsächlich erwartungskonformen Suche mehr steckt als eine schlichte 1:1 Suchbegriffsabfrage. Nicht nur das Aussehen spielt eine große Wichtigkeit, sondern vielmehr die Funktionalität die dahinter steckt. Mithilfe intelligenter Kategorisierung und andauernder Optimierung der Suche kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass ein Seitenbesucher stets schnell zu seinem gewünschten Ergebnis gelangt.
Abschließend lässt sich festhalten, dass hinter einer tatsächlich erwartungskonformen Suche mehr steckt, als eine schlichte 1:1 Suchbegriffsabfrage. Nicht nur das Aussehen spielt eine große Rolle, sondern auch die Funktionalität, die dahinter steckt. Mithilfe intelligenter Kategorisierung und andauernder Optimierung der Suche kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass ein Seitenbesucher stets schnell zu seinem gewünschten Ergebnis gelangt.
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#### Quellen
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......@@ -9,28 +9,28 @@ author: Martin Sonntag
Die 8 goldenen Regeln des Interface Designs können als die wichtigsten Richtlinien angesehen werden, wenn es um das Thema Web-Usability geht. Sie dienen dazu die Mensch-Maschine-Interaktion bei der Entwicklung von interaktiven Anwendungen hervorzuheben und helfen zudem dabei eine grafische Benutzeroberfläche nutzerfreundlich zu erstellen.<!--more--> Diese Regeln wurden von [Ben Shneiderman][bshneiderman]{:target="_blank"} aufgestellt und erschienen in seinem Buch „Designing the User Interface: Strategies for Effective Human-Computer Interaction“ und sollen im Folgenden einzeln vorgestellt werden. <sup>1</sup>
### 1. Konsistenz anstreben
Ähnliche Aktionen, Funktionen (Löschen, Weiter, Zurück), Inhalte, Design (Farbe, Layout, Schriftart) und Meldungen einer Website sollten gleich gestaltet und gleich bedienbar sein. So muss der Benutzer nicht dauernd neue Bedienkonzepte erlernen und die Bedienung einer Website ist einfacher. Ein Bespiel hierfür sind die Fensterleiste sowie die Navigationsleiste. Hier weiß der Benutzer durch seine Erfahrung, dass er in der oberen Fensterleiste die Größe des Fensters verändern oder das Fenster schließen kann. Aber die Konsistenz kann auch bewusst durchbrochen werden, um z.B. auf eine besondere Aktion aufmerksam zu machen.<sup>2, 3, 4</sup>
Ähnliche Aktionen, Funktionen (Löschen, Weiter, Zurück), Inhalte, Design (Farbe, Layout, Schriftart) und Meldungen einer Website sollten gleich gestaltet und gleich bedienbar sein. So muss der Benutzer nicht dauernd neue Bedienkonzepte erlernen und die Bedienung einer Website ist einfacher. Ein Bespiel hierfür sind die Fensterleiste sowie die Navigationsleiste. Hier weiß der Benutzer durch seine Erfahrung, dass er in der oberen Fensterleiste die Größe des Fensters verändern oder das Fenster schließen kann. Aber die Konsistenz kann auch bewusst durchbrochen werden, um etwa auf eine besondere Aktion aufmerksam zu machen.<sup>2, 3, 4</sup>
### 2. Für universelle Einsetzbarkeit sorgen
Es gibt verschiedene Typen von Benutzern, dessen unterschiedliche Bedürfnisse erkannt und berücksichtigt werden sollten. Sie unterscheiden sich z.B. in Altersstufen, Wissen, Erfahrung oder Behinderungen. So besitzt die Gestaltung einer Website hohe Anforderungen, um allen Typen gerecht zu werden. Es ist deshalb wichtig, Tutorials für Anfänger anzubieten oder Experten bestimmte Shortcuts (Abkürzungen) bereitzustellen. Ein Shortcut ist z.B. „Strg+C“ für das Kopieren. Solche Abkürzungen ermöglichen es bestimmte Aktionen schneller durchzuführen, bereichern die Anwendung und verbessern die Systemqualität.<sup>1, 2</sup>
### 3. Informatives Feedback anbieten
Das System sollte für jede Aktion eines Benutzers ein eindeutiges und verständlich dargestelltes Feedback geben. Eine Rückmeldung des Systems ist für einen Benutzer sehr wichtig, um zu erkennen, ob eine bestimmte Aktion auch das gewünschte Ergebnis erbracht hat. Die Art der Rückmeldung kann dabei unterschiedlich ausfallen. Kleine und häufig ausgeführte Aktionen lösen ein bescheidenes Feedback aus. Seltene und kritische Aktionen sollten allerdings eine deutlichere Rückmeldung zurückgeben.<sup>1, 2, 3</sup>
Das System sollte für jede Aktion eines Benutzers ein eindeutiges und verständlich dargestelltes Feedback geben. Eine Rückmeldung des Systems ist für einen Benutzer sehr wichtig, um zu erkennen, ob eine bestimmte Aktion auch das gewünschte Ergebnis erbracht hat. Die Art der Rückmeldung kann dabei unterschiedlich ausfallen. Kleine und häufig ausgeführte Aktionen lösen ein kleineres Feedback aus. Seltene und kritische Aktionen sollten allerdings eine deutlichere Rückmeldung hervorrufen.<sup>1, 2, 3</sup>
### 4. Aktionssequenzen/Dialoge abgeschlossen gestalten
Aktionssequenzen sollten einen Anfang einen Mittelteil und ein Ende beinhalten. Der Benutzer erhält am Ende der Aktionssequenz eine eindeutige Rückmeldung darüber, ob die Aktion abgeschlossen ist. Das Feedback zur Fertigstellung von Aktionen gibt dem Benutzer Zufriedenheit. Andere Abwägungen, die er während des Dialogs getroffen hat, kann er nun vergessen und sich einer neuen Aufgabe widmen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Internetshop. Hier hat der Nutzer auch mehrere Aktionen, die er durchführen muss. Er sucht sich das Produkt aus, geht zur Kasse und die Aktion endet mit einer Bestätigung der Zahlung. Die Aktionssequenz ist dann abgeschlossen.<sup>2, 4</sup>
Aktionssequenzen sollten einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende beinhalten. Der Benutzer erhält am Ende der Aktionssequenz eine eindeutige Rückmeldung darüber, ob die Aktion abgeschlossen ist. Das Feedback zur Fertigstellung von Aktionen gibt dem Benutzer Zufriedenheit. Andere Abwägungen, die er während des Dialogs getroffen hat, kann er nun vergessen und sich einer neuen Aufgabe widmen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Internetshop: Hier hat der Nutzer auch mehrere Aktionen, die er durchführen muss. Er sucht sich das Produkt aus, geht zur Kasse und die Aktion endet mit einer Bestätigung der Zahlung. Die Aktionssequenz ist dann abgeschlossen.<sup>2, 4</sup>
### 5. Einfache Fehlerbehandlung anbieten
Im besten Fall sollte das Web-Interface so gestaltet sein, dass es dem Nutzer nicht möglich ist, fehlerhafte Aktionen durchzuführen. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, alphabetische Zeichen in ein numerisches Eingabefeld einzugeben. Da aber nicht alle Fehler ausgeschlossen werden können, sollte dem Nutzer eine Möglichkeit gegeben werden, um begangene Fehler schnell und einfach zu korrigieren. Wurde zum Beispiel die Postleitzahl für die Kontaktdaten einer Bestellung falsch eingeben, sollte eine gute Fehlerbehandlung schnell und offensichtlich auf den Fehler aufmerksam machen und dem Benutzer die Möglichkeit bieten, die Postleitzahl zu korrigieren, ohne seine ganzen Adressdaten noch einmal gänzlich eingeben zu müssen.<sup>1, 2, 3</sup>
Im besten Fall sollte das Web-Interface so gestaltet sein, dass es dem Nutzer nicht möglich ist, fehlerhafte Aktionen durchzuführen. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, alphabetische Zeichen in ein numerisches Eingabefeld einzugeben. Da aber nicht alle Fehler ausgeschlossen werden können, sollte dem Nutzer eine Möglichkeit gegeben werden, begangene Fehler schnell und einfach zu korrigieren. Wurde zum Beispiel die Postleitzahl für die Kontaktdaten einer Bestellung falsch eingeben, sollte eine gute Fehlerbehandlung schnell und offensichtlich auf den Fehler aufmerksam machen und dem Benutzer die Möglichkeit bieten, die Postleitzahl zu korrigieren, ohne seine ganzen Adressdaten noch einmal gänzlich neu eingeben zu müssen.<sup>1, 2, 3</sup>
### 6. Einfaches Umkehren von Aktionen ermöglichen
Dem Nutzer sollten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, durchgeführte Aktionen rückgängig zu machen. Dadurch verliert der Benutzer die Angst Fehler zu begehen und es wird die Erforschung unbekannter Funktionen und Anwendungen durch den Nutzer gefördert. In fast jeder Anwendung ist es möglich bestimmte Aktionen rückgängig zu machen. So kann dies ein Text in Word sein oder das Verschieben von Dateien.<sup>1, 2</sup>
Dem Nutzer sollten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, durchgeführte Aktionen rückgängig zu machen. Dadurch verliert der Benutzer die Angst Fehler zu begehen und es wird die Erforschung unbekannter Funktionen und Anwendungen durch den Nutzer gefördert. In fast jeder Anwendung ist es möglich bestimmte Aktionen rückgängig zu machen. So kann dies die Änderung eines Textes in Word sein oder das Verschieben von Dateien.<sup>1, 2</sup>
### 7. Dem Benutzer das Gefühl der Kontrolle bieten
Einem Benutzer sollte immer das Gefühl gegeben werden, dass er die Kontrolle über die Anwendung hat. Dies bedeutet, dass das System auf die Aktion des Nutzers reagiert und nicht umgekehrt. Erfahrene Benutzer wollen zudem keine Überraschungen oder Veränderungen des vertrauten Verhaltens des Systems. So sind Nutzer schnell frustriert und verärgert, falls das System nicht richtig reagiert oder falsche Ergebnisse liefert.<sup>1, 2, 4</sup>
### 8. Kurzzeitgedächtnis entlasten
Das Kurzzeitgedächtnis eines Menschen kann sich nicht so viele Informationseinheiten merken. Ein Designer muss daher die Informationen und Bedienelemente im User-Interface gut strukturiert und einfach darstellen. Die Informationen sollten am besten auf einer Seite darstellbar sein und nicht auf mehreren Seiten und Fenstern. Außerdem benötigt ein Nutzer genug Zeit, um komplexe Aktionen und Zusammenhänge zu erlernen. <sup>1, 2, 4</sup>
Das Kurzzeitgedächtnis eines Menschen kann sich nicht beliebig viele Informationseinheiten merken. Ein Designer muss daher die Informationen und Bedienelemente im User-Interface gut strukturiert und einfach darstellen. Die Informationen sollten am besten auf einer Seite darstellbar sein und nicht auf mehreren Seiten und Fenstern. Außerdem benötigt ein Nutzer aisreichend Zeit, um komplexe Aktionen und Zusammenhänge zu erlernen. <sup>1, 2, 4</sup>
<hr id="sources">
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......@@ -6,33 +6,33 @@ category: usability
author: Hendrik Kahlen
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Der Begriff „Bannerwerbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
Der Begriff „Popup-Werbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, sowie andere Arten von Werbung, schränken den Besucher einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite usabilitykonform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Ebenso ist eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia]{:target="_blank"} möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie investierte Arbeit zu entlohnen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur Schaltung personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Daten ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Ebenso ist eine Finanzierung über Spenden wie bei [Wikipedia]{:target="_blank"} möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als alternative empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung der [Google-AdWords]{:target="_blank"}.
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle, so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als Möglichkeit empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung von [Google-AdWords]{:target="_blank"}.
### Die schlimmsten Werbemaßnahmen im Web
Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [usability.ch]{:target="_blank"} die Pop-Up-Methode, aber auch andere Eigenschaften, wie blinkende oder über den Bildschirm fahrende Elemente wurden von den Testern bemängelt und als störend empfunden. Alle eben aufgezählten Eigenschaften können auch zusammen auftreten.
### Geld für Aufmerksamkeit?
Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [usability.ch]{:target="_blank"} die Popup-Methode, aber auch andere Eigenschaften, wie blinkende oder über den Bildschirm fahrende Elemente wurden von den Testern bemängelt und als störend empfunden. Alle eben aufgezählten Eigenschaften können auch zusammen auftreten.
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die [...] aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1, 2</sup>
Diese negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Qualität der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1, 2</sup>
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]{:target="_blank"}-Nutzer noch immer hoch, wie am Bespiel von Adblock+ und [dessen Statistik]{:target="_blank"} zu sehen ist.
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]{:target="_blank"}-Nutzer inzwischer sehr hoch, wie am Bespiel von Adblock+ und [dessen Statistik]{:target="_blank"} zu sehen ist.
### Usability konforme Werbung (Google)
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords]{:target="_blank"} und [Google-AdSense]{:target="_blank"} zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung so aktiv eingedämmt wird.
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords]{:target="_blank"} und [Google-AdSense]{:target="_blank"} Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung aktiv eingedämmt wird.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} die, die den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup>
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} jene, die dem Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup>
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich so nicht gezeigt werden):
Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat.
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einige [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich so nicht gezeigt werden):
Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass sich die Werbung nicht zu stark in den Vordergrund drängt - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat.
### Fazit
Damit wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist Usability-Konform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie die Usability die Werbung einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite anstrebt, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist aber natürlich immer eine schnelle und sichere Alternative für Usability-Konforme Finanzierung und Vermarktung.
Es wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist usabilitykonform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie Werbung die Usability einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite plant, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist dabeo eine schnelle und sichere Alternative für usabilitykonforme Finanzierung und Vermarktung.
> Gutes Marketing hilft, neue Kunden zu gewinnen, aber für längerfristige Kundenbindung ist geschmeidige Usability notwendig. Dann wird ein Angebot auch an Freunde weiter empfohlen.<sup>2</sup>
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title: "Konventionen und Richtlinien zur Barrierefreiheit"
subtitle: Wie kann Barrierefreiheit umgesetzt werden?
category: konventionen
author: Lennart Krühsel
author: Lennart K.
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Am 5. Mai 1999 veröffentlichte das W3C (World Wide Web Consortium), das Konsortium, das für Standardisierung im Internet zuständig ist, erstmals die Richtlinien für barrierefreies Internet (WCAG) und schaffte damit einen Standard für die Zugänglichkeit von Internetseiten. Neun Jahre später, am 11. Dezember 2009 folgte die überarbeitete Version der Richtlinien, die WCAG 2.0.
<!--more-->
#### Regeln zur Erreichung von Barrierefreiheit:<sup>1</sup>
### Regeln zur Erreichung von Barrierefreiheit<sup>1</sup>
Die Richtlinien sind gegliedert in 4 Bereiche, welche mehrere Regeln beinhalten:
Die Richtlinien sind gegliedert in 4 Bereiche, die jeweils mehrere Regeln beinhalten:
- Wahrnehmbarkeit
- Bedienbarkeit
......@@ -24,16 +24,16 @@ Die Richtlinien sind gegliedert in 4 Bereiche, welche mehrere Regeln beinhalten:
Im Folgenden sind die Regeln kurz erläutert:
#### Richtlinien bezüglich Wahrnehmbarkeit
### Richtlinien bezüglich Wahrnehmbarkeit
+ Nicht textbasierte multimediale Inhalte, wie beispielsweise Bilder sollten ebenfalls textuell, zum Beispiel in Form einer Beschreibung, verfügbar sein.
+ Nicht textbasierte multimediale Inhalte, wie beispielsweise Bilder, sollten ebenfalls textuell, zum Beispiel in Form einer Beschreibung, verfügbar sein.
+ Für zeitbasierte Medien, wie Ton- und Videoaufnahmen, sollten Alternativen zur Verfügung gestellt werden.
+ Inhalte sollten auf verschiedene Weise darstellbar sein, ohne dass Informationen verloren gehen.
+ Inhalte sollten leicht erkenn und hörbar sein, zum Beispiel muss auf Kontraste geachtet werden und die Schriftgröße anpassbar sein.
+ Inhalte sollten leicht erkenn- und hörbar sein, zum Beispiel muss auf Kontraste geachtet werden und die Schriftgröße anpassbar sein.
#### Richtlinien bezüglich Bedienbarkeit
### Richtlinien bezüglich Bedienbarkeit
+ Alle Funktionen der Webseite sollten per Tastatur zugänglich sein.
+ Den Benutzern muss ausreichend Zeit zum Lesen und Benutzen der Inhalte gegeben werden.
......@@ -42,7 +42,7 @@ Im Folgenden sind die Regeln kurz erläutert:
#### Richtlinien bezüglich Verständlichkeit
### Richtlinien bezüglich Verständlichkeit
+ Textinhalte müssen lesbar und verständlich sein.
+ Webseiten sollten vorhersehbar gestaltet sein.
......@@ -50,13 +50,13 @@ Im Folgenden sind die Regeln kurz erläutert:
#### Richtlinien bezüglich Robustheit:
### Richtlinien bezüglich Robustheit
+ Es wird empfohlen, die Webseite kompatibel mit Benutzeragenten, einschließlich assistierender Techniken, zu gestalten.
#### Bewertung der Konformität:
### Bewertung der Konformität
Ob eine Seite konform zu den WCAG 2.0 ist, wird anhand von 5 Kriterien entschieden:<sup>2</sup>
......@@ -64,7 +64,7 @@ Ob eine Seite konform zu den WCAG 2.0 ist, wird anhand von 5 Kriterien entschied
1. Konformitätsstufe: Es gibt drei Konformitätsstufen: A, AA und AAA. Diese sind abhängig davon, mit welcher Güte die Regeln umgesetzt wurden.
2. Die Konformität muss auf der ganzen Seite bestehen.
3. Ist eine Webseite Teil einer Folge von Webseiten, die einen Prozess darstellen, so muss die Konformität auf jeder dieser Webseiten gegeben sein.
4. Informationen und Funktionalitäten, die nicht barrierefrei sind, müssen auch als barrrierefreie Alternative angeboten werden, die auch für Assistenzsysteme verständlich ist.
4. Informationen und Funktionalitäten, die nicht barrierefrei sind, müssen auch als barrrierefreie Alternative angeboten werden, die auch für Assistenzsysteme verständlich sind.
5. Wenn Techniken benutzt werden, die nicht barrierefrei sind, stören diese nicht den Zugriff auf den Rest der Webseite. Wenn ein Benutzer beispielsweise ungewollt ein Video startet, sollte er trotzdem auf den Rest der Seite zugreifen können
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......@@ -3,7 +3,7 @@ layout: post
title: "Konventionen und Richtlinien zur Usability"
subtitle: Die wichtigsten Regeln für eine benutzerfreundliche Webseite
category: konventionen
author: Lennart Krühsel
author: Lennart K.
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Usability spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Besucher auf eine Webseite zu bekommen und diese auch zu halten. Deshalb sind über die Jahre Konventionen und Richtlinien bezüglich der Usability entstanden, deren Umsetzung von den Besuchern eine Webseite erwartet wird.
......@@ -12,44 +12,40 @@ Usability spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Besucher auf eine Webs
### Auswahl von Schrift und Design
Die richtige Schrift und das richtige Design, spielen eine große Rolle für die Benutzerfreundlichkeit sowie Barrierefreiheit einer Seite. Das Design sollte so gewählt sein, dass der relevante Inhalt der Webseite im Vordergrund steht. Überschriften sollten auf Webseiten deutlich hervorgehoben werden, zum Beispiel durch größere, unterstrichene oder fettgedruckte Buchstaben, da Überschriften dem Benutzer bei der Navigation helfen. <sup>3</sup>
Die richtige Schrift und das richtige Design spielen eine große Rolle für die Benutzerfreundlichkeit sowie Barrierefreiheit einer Seite. Das Design sollte so gewählt sein, dass der relevante Inhalt der Webseite im Vordergrund steht. Überschriften sollten auf Webseiten deutlich hervorgehoben werden, zum Beispiel durch größere, unterstrichene oder fettgedruckte Buchstaben, da Überschriften dem Benutzer bei der Navigation helfen.<sup>3</sup>
Auch die Auswahl der richtigen Farben spielt eine große Rolle, da sie entscheidend für die Lesbarkeit eines Textes sind, deshalb sollte ein Kontrast zwischen Text und Hintergrund sein. Gelbe Schrift auf weißem Hintergrund lässt sich beispielsweise schlecht lesen, dunkelblaue Schrift auf weißem Hintergrund bildet aber einen starken Kontrast und ist deshalb gut erkennbar.
Auch die Auswahl der richtigen Farben spielt eine große Rolle, da sie entscheidend für die Lesbarkeit eines Textes sind. Deshalb sollte der Kontrast zwischen Text und Hintergrund hoch sein. Gelbe Schrift auf weißem Hintergrund lässt sich beispielsweise schlecht lesen, dunkelblaue Schrift auf weißem Hintergrund bildet aber einen starken Kontrast und ist deshalb gut erkennbar.
Im Allgemeinen gilt bei dem Design, weniger ist mehr, da eine Reizüberflutung beim Zurechtfinden auf der Seite stört.
<sup>1</sup><sup>,</sup><sup>2</sup>
Im Allgemeinen gilt beim Design, dass weniger mehr ist, da eine Reizüberflutung beim Zurechtfinden auf der Seite stört.<sup>1</sup><sup>,</sup><sup>2</sup>
### Ansprüche an die Navigation:
### Ansprüche an die Navigation
Für Benutzer ist es wichtig, sich schnell auf einer Seite zurechtzufinden, da er in der Regel keine Lust hat, sich lange mit der Navigation aufzuhalten. Falls dem Besucher eine Webseite nicht zusagt, kann er sich ganz einfach eine andere Webseite suchen, die ähnliche Inhalte hat.
Für Benutzer ist es wichtig, sich schnell auf einer Seite zurechtzufinden, da er in der Regel keine Lust hat, sich lange mit der Navigation aufzuhalten. Falls dem Besucher eine Webseite nicht zusagt, kann er sich leicht eine andere Webseite suchen, die ähnliche Inhalte hat.
Deshalb ist die Navigation von großer Wichtigkeit, auch hier gibt es einige Dinge, die von den Benutzern mehr oder weniger erwartet werden. Wichtig ist, dass dem Besucher jederzeit klar ist, wo er sich auf der Webseite befindet. Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel in der Navigationsleiste die gerade ausgewählte Seite hervorheben oder sog. Breadcrumbs
einbinden, die praktisch einen Verlauf der verschachtelten Seiten anzeigen.<sup>4</sup>
Deshalb ist die Navigation von großer Wichtigkeit, auch hier gibt es einige Dinge, die von den Benutzern mehr oder weniger erwartet werden. Wichtig ist, dass dem Besucher jederzeit klar ist, wo er sich auf der Webseite befindet. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel in der Navigationsleiste die gerade ausgewählte Seite hervorheben oder sog. Breadcrumbs einbinden, die praktisch einen Verlauf der verschachtelten Seiten anzeigen.<sup>4</sup>
![breadcrumb](http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/brotkruemel.png "breadcrumb")
Außerdem sollte der Benutzer von jeder Seite aus die Möglichkeit haben, mit einem Klick sowohl die Kontaktseite, als auch die Startseite zu erreichen, dies sollte unter anderem durch einen Klick auf das Logo möglich sein. Falls Besucher trotz allem Probleme haben, sich zurechtzufinden, wünscht er sich eine Suche, mit der er gewünscht Inhalte finden kann.<sup>2</sup>
Außerdem sollte der Benutzer von jeder Seite aus die Möglichkeit haben, mit einem Klick sowohl die Kontaktseite, als auch die Startseite zu erreichen – dies sollte unter anderem durch einen Klick auf das Logo möglich sein. Falls Besucher trotz allem Probleme haben sich zurechtzufinden, wünschen sie sich eine Suche, mit der gewünschte Inhalte gefunden werden können.<sup>2</sup>
Die Kontaktseite sollte eine E-Mail-Adresse, oder sogar ein Kontaktformular enthalten, sowie die Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten. Ergänzend zur Adresse ist eine Beschreibung der Anfahrt hilfreich, entweder als Text oder Bild.<sup>2</sup>
Die Kontaktseite sollte eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular enthalten, sowie die Adresse, Telefonnummer und ggf. die Öffnungszeiten. Ergänzend zur Adresse ist eine Beschreibung der Anfahrt hilfreich, entweder als Text oder Bild.<sup>2</sup>
Bei Links ist darauf zu achten, dass diese durch Unterstreichen kenntlich gemacht werden, sowie bereits besuchte Links farbig markiert werden.<sup>3</sup>
### Konsistenz
### Konsistenz:
Das Wort Konsistenz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Zusammensetzung oder innere Stimmigkeit. Auf Webseiten übertragen heißt das, dass Schrift, Navigation, Designelemente etc. nicht zu stark variieren sollten. Dies hat zum einen den Sinn, dass der Benutzer sich immer bewusst ist, dass er sich noch auf der Webseite befindet, zum anderen fällt es dem Benutzer leichter, sich zu orientieren. Zum Beispiel sollte die Navigation auf jeder Seite einer Webseite an der gleichen Stelle sein, Texte immer die gleiche Schriftart und -größe haben, sowie die Farben auf der Webseite gleich bleiben.
Bei größeren Webseiten kann es schwer sein, eine Konsistenz zu erhalten, dabei hilft das Festlegen von Formatvorlagen. <sup>5</sup>
Das Wort Konsistenz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Zusammensetzung oder innere Stimmigkeit. Auf Webseiten übertragen heißt dies, dass Schrift, Navigation, Designelemente etc. nicht zu stark variieren sollten. Dies hat zum einen den Vorteil, dass Besucher sich immer bewusst sind, dass sie sich noch auf der Webseite befinden, zum anderen fällt es so leichter, sich zu orientieren. Zum Beispiel sollte die Navigation auf jeder Seite der Webseite an der gleichen Stelle sein, Texte immer die gleiche Schriftart und -größe haben, sowie die Farben auf der Webseite gleich bleiben.
Bei größeren Webseiten kann es schwer sein, eine Konsistenz zu erhalten – hierbei hilft das Festlegen von Formatvorlagen.<sup>5</sup>
### Hilfestellungen
Für den Fall, dass Besucher auf unserer Seite auf Probleme stoßen, bietet es sich an, bestimmte Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen. Zum einen wäre das ein FAQ (Frequently Asked Questions), welches häufig gestellte Fragen beantwortet und bereits einen großen Teil der aufkommenden Fragen oder Probleme löst. Eine weitere Hilfestellung wäre eine Hilfeseite, die die auf der Webseite verfügbaren Funktionen erklärt. Sollten auf der Webseite viele Fremdwörter vorkommen, bietet sich ein Glossar an, in dem die Wörter erklärt werden.<sup>2</sup><sup>,</sup><sup>3</sup>
Für den Fall, dass Besucher auf einer Seite auf Probleme stoßen, bietet es sich an, bestimmte Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen. Zum einen wäre das ein FAQ (Frequently Asked Questions), welches häufig gestellte Fragen beantwortet und bereits einen großen Teil der aufkommenden Fragen oder Probleme löst. Eine weitere Hilfestellung wäre eine Hilfeseite, die die auf der Webseite verfügbaren Funktionen erklärt. Sollten auf der Webseite viele Fremdwörter vorkommen, bietet sich ein Glossar an, in dem die Wörter erklärt werden.<sup>2</sup><sup>,</sup><sup>3</sup>
### Weitere Usabilityaspekte
Ein mittlerweile sehr wichtiger Aspekt der Usability bildet die korrekte Darstellung der Webseite auf mobilen Endgeräten. Dazu gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten. Zum einen kann das „Responsive Design“ angewendet werden, bei dem sich alle Webinhalte an die Größe des Fensters anpassen, was allerdings auch einige Nachteile birgt, wie man unter „Nachteile von Responsive Design“ nachlesen kann. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, eine zweite Seitenversion zu erstellen, die speziell auf mobile Endgeräte zugeschnitten ist. Dabei werden die Besucher auf die mobile-URL umgeleitet, die normalerweise eine der folgenden Formen hat: "http://m.webseite.de" oder "http://mobile.webseite.de". <sup>6</sup>
Ein mittlerweile sehr wichtiger Aspekt der Usability bildet die korrekte Darstellung der Webseite auf mobilen Endgeräten. Dazu gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten. Zum einen kann das „Responsive Design“ angewendet werden, bei dem sich alle Webinhalte an die Größe des Fensters anpassen, was allerdings auch einige Nachteile birgt, wie man unter „Nachteile von Responsive Design“ nachlesen kann. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, eine zweite Seitenversion zu erstellen, die speziell auf mobile Endgeräte zugeschnitten ist. Dabei werden die Besucher auf die mobile URL umgeleitet, die normalerweise eine der folgenden Formen hat: "http://m.webseite.de" oder "http://mobile.webseite.de". <sup>6</sup>
Außerdem wird empfohlen, die Ladezeiten der Webseite möglichst kurz zu halten, da zu lange Ladezeiten die Geduld des Besuchers strapazieren und ihn unnötig Zeit kosten. <sup>3</sup>
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