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...@@ -13,7 +13,7 @@ Einer der häufigsten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht e ...@@ -13,7 +13,7 @@ Einer der häufigsten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht e
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund]{:target="_blank"} bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup> Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund]{:target="_blank"} bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
Zudem sind viele Webseiten nicht Responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr erreichbar, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf dieser Webseite verweilen?. Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite für die gängigsten Endgeräte und Browser funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen bzgl. Responsive Design findet sich auf [designmodo.com]{:target="_blank"}.<sup>1, 7</sup> Zudem sind viele Webseiten nicht Responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr erreichbar, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf dieser Webseite verweilen? Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite für die gängigsten Endgeräte und Browser funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen bzgl. Responsive Design findet sich auf [designmodo.com]{:target="_blank"}.<sup>1, 7</sup>
Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen, aber dies würde den Rahmen des Artikels sprengen. Für weitere Informationen wird die Auflistung auf [bypeople.com]{:target="_blank"} empfohlen, die nicht nur schlechte, sondern auch gleich gute Beispiele liefert.<sup>8</sup> Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen, aber dies würde den Rahmen des Artikels sprengen. Für weitere Informationen wird die Auflistung auf [bypeople.com]{:target="_blank"} empfohlen, die nicht nur schlechte, sondern auch gleich gute Beispiele liefert.<sup>8</sup>
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...@@ -9,7 +9,7 @@ author: Hendrik Kahlen ...@@ -9,7 +9,7 @@ author: Hendrik Kahlen
Der Begriff „Bannerwerbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann. Der Begriff „Bannerwerbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen? ### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Auch eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia]{:target="_blank"} sind möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup> Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Ebenso ist eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia]{:target="_blank"} möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als alternative empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung der [Google-AdWords]{:target="_blank"}. Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als alternative empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung der [Google-AdWords]{:target="_blank"}.
...@@ -28,7 +28,7 @@ Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mitte ...@@ -28,7 +28,7 @@ Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mitte
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} die, die den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup> Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} die, die den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup>
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich größtenteils daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich so nicht gezeigt werden): Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich so nicht gezeigt werden):
Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat. Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat.
### Fazit ### Fazit
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author: Hendrik Kahlen author: Hendrik Kahlen
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Die Usability von heute ist nicht mehr die gleiche wie vor 5 Jahren! Die Gründe dafür liegen überweigend in gestiegenen technischen Möglichkeiten, Nutzererwartungen und –erfahrungen. In diesem Artikel soll daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden. <!--more--> Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere entsprechende Unterrubrik. Die Usability von heute ist nicht mehr die gleiche wie vor 5 Jahren! Die Gründe sind unterschiedlich, weshalb in diesem Artikel daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden soll. <!--more--> Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere entsprechende Unterrubrik.
### Gründe für Usability-Änderungen ### Gründe für Usability-Änderungen
Wie eingangs erwähnt und auch nach [usability.ch]{:target="_blank"} liegt der Hauptfokus für die Gründe des Wandels, in den technischen Veränderungen (Innovationen), dem verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung des Endgeräts, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat auch zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt immer verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler]{:target="_blank"} beschrieben wurde.<sup>1</sup> Wie eingangs erwähnt gibt es mehrere Gründe für den Wandel und auch nach [usability.ch]{:target="_blank"} liegt der Hauptfokus dafür, in den technischen Veränderungen (Innovationen), dem verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung des Endgeräts, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat auch zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt immer verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler]{:target="_blank"} beschrieben wurde.<sup>1</sup>
### Was hat sich geändert? - Neue und alte Usability Regeln ### Was hat sich geändert? - Neue und alte Usability Regeln
Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das Flash-Plugin angewiesen sind, wird heute nach Usability-Richtlinien als eher kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber heute eine solche Alternative (neben anderen), weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com]{:target="_blank"} und verdeutlicht die hier genannten Punkte.<sup>1</sup> Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das Flash-Plugin angewiesen sind, wird heute nach Usability-Richtlinien als eher kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber heute eine solche Alternative (neben anderen), weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com]{:target="_blank"} und verdeutlicht die hier genannten Punkte.<sup>1</sup>
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