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......@@ -9,7 +9,7 @@ author: Hendrik Kahlen
Der Begriff „Bannerwerbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Auch eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia]{:target="_blank"} sind möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Auch eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia]{:target="_blank"} sind möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als alternative empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung der [Google-AdWords]{:target="_blank"}.
......@@ -18,7 +18,7 @@ Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die [...] aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1, 2</sup>
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]{:target="_blank"}-Nutzer noch immer hoch, wie am Bespiel von Adblock+ und [dessen Statistik]{:target="_blank"} zu sehen ist.
......@@ -26,12 +26,10 @@ Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen,
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords]{:target="_blank"} und [Google-AdSense]{:target="_blank"} zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung so aktiv eingedämmt wird.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} die, die sich an die klassischen Usability Richtlinien halten, also den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} die, die den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup>
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich größtenteils daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich hier nun nicht gezeigt werden):
> ![AdSense-Beispiel](https://lh5.ggpht.com/SzyuIRMEZCmj4eN4JnIwpMFwi-hWBkUMV8NmmXpQ5desFU6m1gw7RKtTuB8OgxnwEqX0sSiW=w895)
Vor allem ist hier aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen.
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense]{:target="_blank"} an, so erkennt man, dass diese sich größtenteils daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich so nicht gezeigt werden):
Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat.
### Fazit
Damit wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist Usability-Konform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie die Usability die Werbung einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite anstrebt, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist aber natürlich immer eine schnelle und sichere Alternative für Usability-Konforme Finanzierung und Vermarktung.
......@@ -65,6 +63,6 @@ Damit wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist Usability-Konform W
[usability.ch]: <http://www.usability.ch/news/die-meistgehassten-werbemethoden-im-web.html>
[Adblock]: <https://adblockplus.org/de/>
[dessen Statistik]: <https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/statistics/?last=30>
[Beispiele bei den Google-AdSense]: <https://support.google.com/adsense/answer/160374?hl=de&ref_topic=1307421&rd=1>
[Beispiele bei den Google-AdSense]: <https://support.google.com/adsense/answer/185666?hl=de&ref_topic=1307421>
[Testmethoden]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/usability/Testmethoden/>
[Usability-Normen und Konventionen]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/konventionen/>
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