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......@@ -26,7 +26,7 @@ Dies waren nur ein paar mögliche Fehler im Navigations-Bereich, für eine breit
### Formulare
Wer schonmal Angaben in einem Formular machen musste, die auf ihn nicht zutreffen, aber erforderlich waren um z.B. bei einer Bestellung oder Anmeldung voranzukommen, der hat einen Eindruck davon was bei Formularen alles falsch gemacht werden kann. Ein häufiger Fehler wurde nun eben schon angesprochen, zu viele Pflichtfelder oder gar das Verlangen von Informationen, die auf Benutzer oder Käufer nicht zutreffen.
Formulare auszufüllen ist im Allgemeinen schon mühsamer für den Nutzer, da eine Mitarbeit seinerseits gefordert ist. Alle Punkte, die hierbei den Ablauf erschweren oder behindern, können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Besuch oder Kauf abgebrochen wird. Besser also, wenn fragliche Felder als optional deutlich gekennzeichnet sind.<sup>3</sup>
Formulare auszufüllen ist im Allgemeinen schon mühsamer für den Nutzer, da eine Mitarbeit seinerseits gefordert ist. Alle Punkte, die hierbei den Ablauf erschweren oder behindern, können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Besuch oder Kauf abgebrochen wird. Besser also, wenn fragliche Felder als optional deutlich gekennzeichnet sind.<sup>2, 3</sup>
Als erschwerender Fehler bei Formularen kommt hinzu, wenn Nutzer nicht die Möglichkeit haben ihre Informationen vor dem Abschluss nochmals zu überprüfen oder gar zu ändern. Man möchte nunmehr keine falschen Angaben machen (z.B. um auch die Lieferung an die richtige Adresse zu versenden) und über mehrere Seiten hinweg bleiben Formular-Inhalte schwerlich im Gedächtnis des Nutzers hängen. Daraus folgt auch ein weitere Fehler, nämlich, wenn Nutzer keine Ahnung haben in welchem Abschnitt des Formulars sie sich gerade befinden, bzw. wie viele noch folgen. Ohne zu wissen, wie lange das ausfüllen noch dauert, kann es passieren, dass Nutzer den Formular-Prozess einfach abbrechen.<sup>4</sup>
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......@@ -9,21 +9,20 @@ author: Hendrik Kahlen
Die Usability von heute ist nicht mehr die gleiche wie vor 5 Jahren! Die Gründe dafür liegen überweigend in gestiegenen technischen Möglichkeiten, Nutzererwartungen und –erfahrungen. In diesem Artikel soll daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden. <!--more--> Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere entsprechende Unterrubrik.
### Gründe für Usability-Änderungen
<img style="float: right;" src="http://www.usability.ch/fileadmin/Dateien/images/2007/changing-guidelines-pie.gif" alt ="Usability Änderungen"/>
Wie eingangs erwähnt liegt der Hauptfokus für die Gründe des Wandels, auf den technischen Veränderungen (Innovationen), dem verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat auch zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt "immer" verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler]{:target="_blank"} beschrieben wurde. Nachfolgende Grafik verdeutlicht dabei einmal den Anteil der eben aufgeführten Gründe, an dem Wandel in der Usability (von 1990er bis 2007):<sup>1</sup>
Wie eingangs erwähnt und auch nach [usability.ch]{:target="_blank"} liegt der Hauptfokus für die Gründe des Wandels, in den technischen Veränderungen (Innovationen), dem verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung des Endgeräts, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat auch zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt immer verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler]{:target="_blank"} beschrieben wurde.<sup>1</sup>
### Was hat sich geändert? - Neue und alte Usability Regeln
Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das Flash-Plugin angewiesen sind, ist heute nach Usability-Richtlinien kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber heute eine solche Alternative (neben anderen), weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com]{:target="_blank"} und verdeutlicht die hier genannten Punkte.<sup>1</sup>
Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das Flash-Plugin angewiesen sind, wird heute nach Usability-Richtlinien als eher kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber heute eine solche Alternative (neben anderen), weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com]{:target="_blank"} und verdeutlicht die hier genannten Punkte.<sup>1</sup>
Auch haben sich die Positionen von Design-, Bedienelementen oder des eigentlichen Contents im Laufe der Jahre verändert, bzw. nähern diese sich einem Grenzmuster an. Mit Bezug auf [Einschränkungen der Werbung durch Usability]{:target="_blank"} ist es interessant zu sehen, wie sich die Erwartungen über die Position von Werbung auf dem Webseite-Raster vom Kopf der Seite (2003) hinzu der rechten Seite (2009) der Webseite bewegt haben.
Ein ähnlicher Wandel lässt sich bei der Suchfunktion feststellen, wobei hier noch zusätzlich bemerkenswert ist, dass die Erwartung einer Suchfunktion insgesamt zurück geht. Ein Grund dafür könnte in der schnelleren Suche über Google und in den meist nur einmaligen Besuchen liegen (ausgenommen sind Online-Shops). Die Position einer Suchfunktion von 2003-2009 wurde fast ausnahmslos in der oberen rechten Hälfte erwartet.<sup>2</sup>
Auch haben sich die Positionen von Design-, Bedienelementen oder des eigentlichen Contents im Laufe der Jahre verändert, bzw. nähern diese sich einem Grenzmuster an. Mit Bezug auf [Einschränkungen der Werbung durch Usability]{:target="_blank"} ist es interessant zu sehen, wie sich die Erwartungen über die Position von Werbung auf einem Webseite-Raster verändert haben, bis sie seit 2009 auf der rechten Seite verharren.
Ein ähnlicher Wandel lässt sich bei der Suchfunktion feststellen, wobei hier noch zusätzlich bemerkenswert ist, dass die Erwartung einer Suchfunktion insgesamt zurück geht. Ein Grund dafür könnte in der schnelleren Suche über Google und in den meist nur einmaligen Besuchen liegen (ausgenommen sind Online-Shops). Die Position einer Suchfunktion von 2003-2009 wurde fast ausnahmslos in der oberen rechten Hälfte erwartet, wie auf [eResult] zu sehen ist.<sup>2</sup>
### Usability der Zukunft - eine Voraussage
Es gibt mehrere Usability-Design-Trends in 2016, wovon einige davon waren schon 2015 stark vertreten waren und auch noch weiterhin stark an Bedeutung gewinnen werden. Unter anderem ist dies das Responsive Web Design. Mit zahlreichen und mehr oder weniger verschiedenen Browsern und Endgeräten, wie etwa Smartphones, Tablets und Laptops, braucht es für diese Unterschiedlichen Umgebungen das passende Design mit anderen Größenordnungen, Struktur- und Bedienelementen. Damit nicht für jede Umgebung eine eigene Version der Webseite erstellt werden muss, wird die Webseite "responsive" ( engl, für reagierend) entwickelt, d.h. eine Webseite für alle Plattformen mit anderen Layouts.<sup>3</sup>
Es gibt mehrere Usability-Design-Trends in 2016, wovon einige schon 2015 stark vertreten waren und auch noch weiterhin stark an Bedeutung gewinnen werden. Unter anderem ist dies das Responsive Web Design. Mit zahlreichen und mehr oder weniger verschiedenen Browsern und Endgeräten, wie etwa Smartphones, Tablets und Laptops, braucht es für diese unterschiedlichen Umgebungen das passende Design mit anderen Größenordnungen, Struktur- und Bedienelementen. Damit nicht für jede Umgebung eine eigene Version der Webseite erstellt werden muss, wird die Webseite "responsive" (engl, für reagierend) entwickelt, d.h. eine Webseite für alle Plattformen mit anderen Skalierungen.<sup>3</sup>
Bemerkenswert ist hierbei auch, dass Google nach Responsive Design filtert und für mobile Endgeräte die Webseite benachteiligt, wenn sie durch den Test fallen. Google bietet zu diesem [Responsive Design Test]{:target="_blank"} ein Tool, mittels derer man seine Webseite auf Googles Konventionsanforderungen prüfen kann.
Bemerkenswert ist hierbei auch, dass Google nach Responsive Design filtert und für mobile Endgeräte die Webseite benachteiligt, wenn sie durch den Test fallen. Google bietet zu diesem [Responsive Design Test]{:target="_blank"} ein Tool, mittels derer man seine Webseite auf Googles Konventionsanforderungen prüfen kann.<sup>3</sup>
Ein weiterer Trend sind die Card Style Layouts, womit sich sehr schnell und übersichtlich viel Content organisieren lässt. Dazu werden Bilder genutzt, die zum Thema des Contents passen, bzw. diesen bestmöglich zusammenfassen. Eine solches Card-Style-Layout findet sich auf unserer [Home Page], auch wenn damit nicht die Kategorien organisiert sind verdeutlicht es ganz gut die Funktionsweise:<sup>4</sup>
Ein weiterer Trend sind die Card Style Layouts, womit sich sehr schnell und übersichtlich viel Content organisieren lässt. Dazu werden Bilder genutzt, die zum Thema des Contents passen, bzw. diesen bestmöglich zusammenfassen. Diese Layouts können auch gut in Kombination mit Responsive Design eingebracht werden. Ein solches Card-Style-Layout findet sich auf unserer [Home Page], auch wenn damit nicht die Kategorien organisiert sind verdeutlicht es ganz gut die Funktionsweise:<sup>4</sup>
<section class="no-padding" id="portfolio">
<div class="container-fluid">
......@@ -50,9 +49,9 @@ Ein weiterer Trend sind die Card Style Layouts, womit sich sehr schnell und übe
</section>
Zu beachten ist an dieser Stelle natürlich, dass die gewählten Bilder zu den erwarteten Content der Kategorie passen müssen.
Der spannendste Design-Trend ist aber wohl der des Story-Telling. Man überlege sich hierbei, wie wichtig Content für Webseiten ist. Folgt dieser Content als langer Text, der nicht auf passende Weise visuell aufbereit ist, so ist das lesen sehr mühselig. Mit Story-Telling gibt es die Möglichkeit dem User mit auf eine Story-Reise zu nehmen, indes ihm mit kleinen Texten und zum diesen Texten passenden und erklärenden Bildern sowie Videos die Story erzählt wird. Der Hauptvorteil dabei ist, dass durch die teils starken Bilder und Videos die Aufmerksamkeit des Lesers nicht verloren geht, vor allem aber damit ein zum Content passender Hintergrund einher geht, was eine Forderung der Usability-Konventionen ist.
Auch werden Texte so interaktiver, d.h. der Nutzer steuert interaktiv die Geschichte durch scrollen oder Maus- oder Touchbewegungen.<sup>5</sup>
Eine schöne Verdeutlichung von Story Telling bietet [story.glass]{:target="_blank"}, wo Story Telling noch einmal erklärt wird.
Der spannendste Design-Trend ist aber wohl der des Story-Telling. Man überlege sich hierbei, wie wichtig Content für Webseiten ist. Folgt dieser Content als langer Text, der nicht auf passende Weise visuell aufbereit ist, so ist das lesen sehr mühselig. Mit Story-Telling gibt es die Möglichkeit dem User mit auf eine Story-Reise zu nehmen, indes ihm mit kleinen Texten und zum diesen Texten passenden und erklärenden Bildern sowie Videos die Story erzählt wird. Der Hauptvorteil dabei ist, dass durch die teils starken Bilder und Videos die Aufmerksamkeit des Lesers nicht verloren geht, vor allem aber damit ein zum Content passender Hintergrund einher geht, was auch eine Forderung der Usability-Konventionen ist.
Auch werden Texte so interaktiver, d.h. der Nutzer steuert interaktiv die Geschichte durch scrollen oder Maus- oder Touchbewegungen.<sup>3, 5</sup>
Eine schöne Verdeutlichung von Story Telling bietet [story.glass]{:target="_blank"}, wo Story Telling noch einmal mittels Story Telling erklärt wird.
### Fazit
Die Vielfältigkeit der Gründe des Wandels von Usability-Konventionen wurde nun kurz angerissen. Im Zuge der technischen Möglichkeiten wird es dabei auch zukünftig immer mehrere Möglichkeiten geben Web-Designs umzusetzen, von denen einige zukünftig nicht mehr Usability-gerecht sein könnten oder in anderer Gestalt auftauchen. Die Usability wird immer einem Wandel unterliegen, aber heutige Web-Designer sind gut aufgestellt, wenn sie aktuelle Trends im Auge behalten und diese usability-konform umsetzen.
......@@ -77,6 +76,8 @@ Die Vielfältigkeit der Gründe des Wandels von Usability-Konventionen wurde nun
<sup>5</sup> Tina Bauer (2015). [Webdesign 2016: Auf diese 6 Trends sollten Marketer sich einstellen](http://onlinemarketing.de/news/webdesign-2016-auf-diese-6-trends-sollten-marketer-sich-einstellen). Abgerufen: 24.11.2015.
</small><br>
[eResult]: <http://www.eresult.de/ux-wissen/forschungsbeitraege/einzelansicht/news/imagery-iii-erwartungskonforme-website-gestaltung-ergebnisse-einer-laengsschnittanalyse-2003-b/>
[usability.ch]: <http://www.usability.ch/news/veraenderung-oder-stabilitaet-bei-web-usability-richtlinien.html>
[Responsive Design Test]: <https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/>
[story.glass]:<http://story.glass/>
[orrfelt.com]:<http://orrfelt.com/>
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