Commit 9826015f authored by Hendrik Kahlen's avatar Hendrik Kahlen

bilder ausgetauscht. Kachel import abgeändert

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......@@ -11,7 +11,7 @@ Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreiche
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### Falsches Design
<img style="float: right; width: 20%;" src="http://www.welovecontent.de/wp-content/uploads/screenshot-usability-design.jpg" alt ="car leasing example"/>
<img style="float: right; width: 30%;" src="http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/car_leasing_bad_usability.png" alt ="car leasing example"/>
Einer der am häufigsten gemachten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht etwa schillernd, blinkend und/oder bunt sein, es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Content passt und damit den Besucher verwirrt. Als Besucher der Webseite einer Auto-Leasing Firma würde man auch nicht ein Design wie im Bild rechts erwarten. Ist dies nicht so, sorgt dies für Verwirrung aufgrund des Kontrasts zu den Erwartungen. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten verwirrt den Nutzer ebenfalls.<sup>1</sup>
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass Sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund] bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
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......@@ -15,20 +15,40 @@ Ist die Usability von heute noch die gleiche wie vor 5 Jahren? –kurz „Nein
Die Gründe für die Änderungen sind vielfältig, konzentrieren sich aber auf die technischen Veränderungen (Innovationen), dem Verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt "immer" verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler] beschrieben wurde. Nachfolgende Grafik verdeutlicht dabei einmal den Anteil der ebene aufgeführten Gründe, an dem Wandel in der Usability (von 1990er bis 2007):<sup>1</sup>
### Was hat sich geändert? - Neue und alte Usability Regeln
<img style="float: right;" src="http://www.eresult.de/fileadmin/Bilder/forschungsbeitraege/Werbung_2003_bis_2009_links.jpg" alt ="Werbeposition"/>
Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das flash-Plugin angewiesensind, ist heute nach Usability-Richtlinien kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber z.B. eine solche Alternative, weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com](http://orrfelt.com/).<sup>1</sup>
Auch haben sich die Positionen von Design-, Bedienelementen oder des eigentlichen Contents im Laufe der Jahre verändert, bzw. nähern diese sich einem Grenzmuster an. Mit Bezug auf [Einschränkungen der Werbung durch Usability] ist es interessant zu sehen, wie sich die Erwartungen über die Position von Werbung auf dem Webseite-Raster vom Kopf der Seite (2003) hinzu der rechten Seite (2009) der Webseite bewegt haben.
Ein ähnlicher Wandel lässt sich bei der Suchfunktion feststellen, wobei hier noch zusätzlich bemerkenswert ist, dass die Erwartung einer Suchfunktion zurück geht. Ein Grund dafür könnte in der schnelleren Suche über Google und in den meist nur einmaligen Besuchen liegen (ausgenommen sind Online-Shops). Die Position einer Suchfunktion von 2003-2009 wurde fast ausnahmslos in der oberen rechten Hälfte erwartet.<sup>2</sup>
### Usability der Zukunft - eine Voraussage
<img style="float: right; width: 30%" src="https://think360studio.com/wp-content/uploads/2015/07/responisve-website-design-2016.png" alt ="Responsive Web Design"/>
Es gibt mehrere Usability-Design-Trends in 2016, einige davon waren auch schon in 2015 stark vertreten und werden auch noch weiterhin stark an Bedeutung gewinnen. Unter anderem ist dies das Responive Web Design. Mit zahlreichen und mehr oder weniger verschiedenen Browsern und Endgeräten, wie etwa die Smartphones, Tablets und Laptops, braucht es für diese Unterschiedlichen Umgebungen das passende Design mit anderen Größenordnungen, Struktur und Bedienelementen. Damit nicht für jede Umgebung eine eigene Version der Webseite erstellt werden muss, wird die Webseite "responsive" ( engl, für reagierend) entwickelt, d.h. eine Webseite für alle Plattformen mit anderen Layouts.<sup>3</sup>
Bemerkenswert ist hierbei auch, dass Google nach Responsive Design filtert und für mobile Endgeräte die Webseite benachteiligt, wenn sie durch den Test fallen. Google bietet zu diesem [Resppnsive Design Test] ein Tool, mittels derer man seine Webseite auf Googles Konventionsanforderungen prüfen kann.
Ein weiterer Trend sind die Card Style Layouts, womit sich sehr schnell und übersichtlich viel Content organisieren lässt. Dazu werden Bilder genutzt, die zum Thema des Contents passen, bzw. diesen bestmöglich zusammenfassen. Eine solches Card-Style-Layout findet sich auf unserer [Home Page], auch wenn damit nicht die Kategorien organisiert sind:<sup>4</sup>
{% include members.html %}
<section class="no-padding" id="portfolio">
<div class="container-fluid">
<div class="row no-gutter">
{% for member in site.members %}
<div class="col-lg-2 col-md-3 col-sm-4 col-xs-6">
<div class="portfolio-box">
<img src="http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/members/{{ member.image }}" class="img-responsive" alt="">
<div class="portfolio-box-caption">
<div class="portfolio-box-caption-content">
<div class="project-category text-faded">
{{ member.role }}
</div>
<div class="project-name">
{{ member.name }}
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
{% endfor %}
</div>
</div>
</section>
Zu beachten ist an dieser Stelle natürlich, dass die gewählten Bilder zu den erwarteten Content der Kategorie passen müssen.
Der spannendste Design-Trend ist aber wohl der des Story-Telling. Man überlege sich hierbei, wie wichtig Content für Webseiten ist. Folgt dieser Content als langer Text, der nicht auf passende Weise visuell aufbereit ist, so ist das lesen sehr mühselig. Mit Story-Telling gibt es die Möglichkeit dem User mit auf eine Story-Reise zu nehmen, indes ihm mit kleinen Texten und zum diesen Texten passenden und erklärenden Bildern und Videos die Story erzählt wird. Der Hauptvorteil dabei ist, dass durch die teils starken Bilder und Videos die Aufmerksamkeit des Lesers nicht verloren geht. Vor allem geht mit den Bildern und Videos ein zum Content passender Hintergrund einher, was eine Forderung der Usability-Konventionen ist.
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