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......@@ -6,7 +6,7 @@ category: usability
author: Hendrik Kahlen
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Der Begriff „Popup-Werbung“ wird allgemein negativ konotiert. Solche Werbebanner, sowie andere Arten von Werbung, schränken den Besucher einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite usabilitykonform vermarktet und finanziert werden kann.
Der Begriff „Popup-Werbung“ wird allgemein negativ konnotiert. Solche Werbebanner, sowie andere Arten von Werbung, schränken den Besucher einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite usabilitykonform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie investierte Arbeit zu entlohnen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify]{:target="_blank"} ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur Schaltung personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Daten ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Ebenso ist eine Finanzierung über Spenden wie bei [Wikipedia]{:target="_blank"} möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung mit Vor- und Nachteilen unter [webmaster-zentrale.de]{:target="_blank"} empfohlen.<sup>3</sup>
......@@ -18,13 +18,13 @@ Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die [...] aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
Diese negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Qualität der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1, 2</sup>
Diese negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Qualität der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziationen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Webseite, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurrenz wechselt. <sup>1, 2</sup>
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]{:target="_blank"}-Nutzer inzwischer sehr hoch, wie am Bespiel von Adblock+ und [dessen Statistik]{:target="_blank"} zu sehen ist.
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]{:target="_blank"}-Nutzer inzwischen sehr hoch, wie am Bespiel von Adblock+ und [dessen Statistik]{:target="_blank"} zu sehen ist.
### Usability konforme Werbung (Google)
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords]{:target="_blank"} und [Google-AdSense]{:target="_blank"} Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung aktiv eingedämmt wird.
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google bietet dabei mit [Google-Adwords]{:target="_blank"} und [Google-AdSense]{:target="_blank"} Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung aktiv eingedämmt wird.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch]{:target="_blank"} jene, die dem Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und die Weiterleitungen (z.B. durch einen Klick) aufzeigt. Weiter soll die Werbung auch in den Kontext der Webseite eingebettet werden, sowie überraschungsarm sein (also keine plötzlichen Pop-ups).<sup>1</sup>
......@@ -32,7 +32,7 @@ Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einige [Beispiele bei den Google-Ad
Vor allem ist aber gut zu erkennen, dass sich die Werbung nicht zu stark in den Vordergrund drängt - wobei der Webseitenbetreiber Wahlmöglichkeiten über die Position hat.
### Fazit
Es wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist usabilitykonform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie Werbung die Usability einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite plant, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist dabeo eine schnelle und sichere Alternative für usabilitykonforme Finanzierung und Vermarktung.
Es wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist usabilitykonform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie Werbung die Usability einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite plant, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist dabei eine schnelle und sichere Alternative für usabilitykonforme Finanzierung und Vermarktung.
> Gutes Marketing hilft, neue Kunden zu gewinnen, aber für längerfristige Kundenbindung ist geschmeidige Usability notwendig. Dann wird ein Angebot auch an Freunde weiter empfohlen.<sup>2</sup>
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