Commit 6b2d8139 authored by Adrian Jagusch's avatar Adrian Jagusch

<!--more--> für die Erstellung eines eigenen Teasers eingeführt

parent 64d64370
......@@ -4,6 +4,7 @@ email: iug15-ew@informatik.uni-oldenburg.de
description: Erwartungskonforme Webseiten im Modul informatik und Gesellschaft an der Uni Oldenburg
baseurl: "/~iug15/ew" # the subpath of your site, e.g. /blog/
url: "http://www.informatik.uni-oldenburg.de" # the base hostname & protocol for your site
excerpt_separator: <!--more-->
# Build settings
markdown: kramdown
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......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Hendrik Kahlen
Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreichen Webseiten auf.In diesem Artikel sollen bei der Veranschaulichung der wichtigsten Usability-Fehler unter anderem Fragen beantworten wie: „Warum ist der Usability-Fehler so schlimm?“, „Welche weiteren Auswirkungen hat dieser Fehler?“ und „Wie kann der Fehler vermieden werden?“. Ziel dabei ist es insgesamt ein klareres Verständnis für Usability-Fehler und deren Vermeidung zu schaffen, sodass Besucher einer Webseite nicht durch Usability-Fehler gestört oder gar abgeschreckt werden.
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### Falsches Design
<img style="float: right; width: 20%;" src="http://www.welovecontent.de/wp-content/uploads/screenshot-usability-design.jpg" alt ="car leasing example"/>
Einer der am häufigsten gemachten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht etwa schillernd, blinkend und/oder bunt sein, es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Content passt und damit den Besucher verwirrt. Als Besucher der Webseite einer Auto-Leasing Firma würde man auch nicht ein Design wie im Bild rechts erwarten. Ist dies nicht so, sorgt dies für Verwirrung aufgrund des Kontrasts zu den Erwartungen. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten verwirrt den Nutzer ebenfalls.<sup>1</sup>
......@@ -21,9 +23,9 @@ Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen,
### Navigation
Ein weiterer häufiger Fehler ist der einer schlechten Navigation, in Dergestalt, dass es zu viele Unterpunkte gibt, Navigationselemente alle auf einmal angezeigt werden und die Navigation sich über den gesamten Bildschirm (oder min. die Hälfte) erstreckt - um nur mal ein paar mögliche Fehler zu nennen. Die meisten Nutzer haben meist nur ein kleines Navigationsbedürfnis und möchten sich zu deren Erfüllung nicht durch die gesamten Elemente ohne Selektion quälen - eine übersichtliche Schachtelung ist also sehr hilfreich.<sup>1</sup>
Ein weiteres schlechtes Beispiel bieten die bereits angesprochenen vielen Unterpunkte in einer Navigation. Es gibt Navigation, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn man den darüberliegenden Punkt mit der Maus überflogen (hoover) hat. Rutscht man dann irgendwann ab, muss der ganze Mühselige Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Komform.
Ganz wichtig ist hierbei auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet, wenn er dorthin navigiert wurde.
Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.
Ein weiteres schlechtes Beispiel bieten die bereits angesprochenen vielen Unterpunkte in einer Navigation. Es gibt Navigation, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn man den darüberliegenden Punkt mit der Maus überflogen (hoover) hat. Rutscht man dann irgendwann ab, muss der ganze Mühselige Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Komform.
Ganz wichtig ist hierbei auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet, wenn er dorthin navigiert wurde.
Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.
Für eine breitere Übersicht und ein noch besseres Verständnis in Form einiger Beispiele mit weiteren Erklärungen, wie Navigationselemente attraktiv und Usability-Komform gestaltet werden können findet sich auf [swimbi.com] oder auch auf [smooster].<sup>5, 9</sup>
### Formulare
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......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Jannik Spieker
Die Suchmaschine gilt heutzutage als zentrales Element vieler Internetauftritte. Besonders vorangetrieben durch seitenübergreifende Suchmaschinen wie Google oder Bing transferieren viele Nutzer ihre Erwartungen auch auf seiteninterne Suchmaschinen. Dabei sind die Nutzer derart an das Suchen nach spezifischen Schlagwörtern gewöhnt, dass diese vorhandenen Erwartungen sehr hoch sind.
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Folgendermaßen erreicht der Nutzer möglicherweise nicht sein Ziel und gibt im Zweifelsfall auf. Da die marktführenden Suchmaschinen mittlerweile viele Antworten direkt auf der ‚Search Engine Results Page’ (SERP) also der Ergebnisseite einer Suchanfrage geben, und dadurch mächtige Tools im Alltag sind, gehen Nutzer von einer äquivalenten Mächtigkeit seiteninterner Suchmaschinen aus. Laut [Jakob Nielsen][jkbnielsen1] könnte in vielen Fällen durch grundlegende SEO-Techniken ("Search Engine Optimization", zu deutsch Suchmaschinenoptimierung) auch die seiteninterne Suche optimiert werden.
Dabei haben die Nutzer verschiedene Erwartungen an die Suche. So ziemlich jedem Internetnutzer ist die Google Suchmaschine ein Begriff, jedoch wissen die meisten nicht was alles im Hintergrund einer jeden Suche passiert. Tatsächlich sind laut einer [Ausarbeitung von Prof. Ursula Schulz][uschulz] Suchmaschinen deshalb so beliebt, *„weil die meisten Anwender nicht wissen, was alles schief gehen kann“*<sup>1</sup>. Dennoch ist die Suche im Zeitalter der knappen Aufmerksamkeitsspanne ein starker Anziehungspunkt um schneller zu seinen Ergebnissen zu gelangen. [Nielsen][jkbnielsen1] ist der Meinung, dass Suchfunktionen so beliebt sind, weil Besucher einer Webseite durch die Suchfunktion unabhängig von der Anordnung des Seitenangebots sind und sie die Seite nicht navigieren müssen wie es vom Entwickler vorgesehen ist. Stattdessen können sie direkt das finden, wonach sie suchen. Des Weiteren gilt die Suche laut Nielsen als eine Art Rettungsluke wenn sich der Nutzer auf der Seite verirrt. Aus diesem Grund sollte die Suche auf jeder Seite verfügbar sein, am besten an einer Stelle an der jeder Nutzer diese schnell findet.
......@@ -57,4 +59,4 @@ Abschließend lässt sich festhalten, dass hinter einer tatsächlich erwartungsk
[swe2001]: <http://www.marke-x.de/deutsch/webmarketing/archiv/usability_labor.htm>
[xkcd1334]: <http://i.imgur.com/DAhApW6.jpg>
[amazonsuche]: <http://i.imgur.com/85rrKx4.jpg>
[shneidermanpost]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/usability/shneiderman-regeln/>
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[shneidermanpost]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/usability/shneiderman-regeln/>
......@@ -8,11 +8,13 @@ author: Martin Sonntag
Die 8 goldenen Regeln des Interface Designs können als wichtige Richtlinien angesehen werden, wenn es um das Thema Web-Usability geht. Diese Regeln wurden von [Ben Shneiderman][bshneiderman] aufgestellt und erschienen in seinem Buch „Designing the User Interface: Strategies for Effective Human-Computer Interaction“. Sie dienen dazu die Mensch-Maschine-Interaktion bei der Entwicklung von interaktiven Anwendungen hervorzuheben. Zudem helfen die Richtlinien dabei eine grafische Benutzeroberfläche nutzerfreundlich zu erstellen.<sup>1</sup>
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Im Folgenden werden die einzelnen Regeln vorgestellt:
### 1. Konsistenz anstreben
Ähnliche Aktionen, Funktionen (Löschen, Weiter, Zurück), Inhalte, Design (Farbe, Layout, Schriftart) und Meldungen einer Website sollten gleich gestaltet und gleich bedienbar sein. So muss der Benutzer nicht dauernd neue Bedienkonzepte lernen und die Bedienung einer Website ist einfacher. Ein Bespiel hierfür sind die Fensterleiste sowie die Navigationsleiste. Hier weiß der Benutzer durch seine Erfahrung, dass er in der oberen Fensterleiste die Größe des Fensters verändern oder das Fenster schließen kann. Aber die Konsistenz kann auch bewusst durchbrochen werden, um z.B. auf eine besondere Aktion aufmerksam zu machen.<sup>2, 3, 4</sup>
Ähnliche Aktionen, Funktionen (Löschen, Weiter, Zurück), Inhalte, Design (Farbe, Layout, Schriftart) und Meldungen einer Website sollten gleich gestaltet und gleich bedienbar sein. So muss der Benutzer nicht dauernd neue Bedienkonzepte lernen und die Bedienung einer Website ist einfacher. Ein Bespiel hierfür sind die Fensterleiste sowie die Navigationsleiste. Hier weiß der Benutzer durch seine Erfahrung, dass er in der oberen Fensterleiste die Größe des Fensters verändern oder das Fenster schließen kann. Aber die Konsistenz kann auch bewusst durchbrochen werden, um z.B. auf eine besondere Aktion aufmerksam zu machen.<sup>2, 3, 4</sup>
### 2. Für universelle Einsetzbarkeit sorgen
Die Bedürfnisse von verschiedenen Nutzern sollten erkannt werden. Die Typen von Benutzern sind vielfältig. Sie unterscheiden sich z.B. in Altersstufen, Wissen, Erfahrung oder Behinderungen. So besitzt die Gestaltung einer Website hohe Anforderungen, um allen Typen gerecht zu werden. Es ist deshalb wichtig, Tutorials für Anfänger anzubieten oder Experten bestimmte Shortcuts (Abkürzungen) bereitzustellen. Ein Shortcut ist z.B. „Strg+C“ für das Kopieren. Solche Abkürzungen ermöglichen es bestimmte Aktionen schneller durchzuführen, bereichern die Anwendung und verbessern die Systemqualität.<sup>1, 2</sup>
......@@ -24,7 +26,7 @@ Das System sollte für jede Aktion eines Benutzers Feedback geben. Dieses sollte
Aktionssequenzen sollten einen Anfang einen Mittelteil und ein Ende beinhalten. Der Benutzer erhält am Ende der Aktionssequenz eine eindeutige Rückmeldung darüber, ob die Aktion abgeschlossen ist. Das Feedback zur Fertigstellung von Aktionen gibt dem Benutzer Zufriedenheit. Andere Abwägungen, die er während des Dialogs getroffen hat, kann er nun vergessen und sich einer neuen Aufgabe widmen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Internetshop. Hier hat der Nutzer auch mehrere Aktionen, die er durchführen muss. Er sucht sich das Produkt aus, geht zur Kasse und die Aktion endet mit einer Bestätigung der Zahlung. Die Aktionssequenz ist dann abgeschlossen.<sup>2, 4</sup>
### 5. Einfache Fehlerbehandlung anbieten
Im besten Fall sollte das Web-Interface so gestaltet sein, dass es dem Nutzer nicht möglich ist, fehlerhafte Aktionen durchzuführen. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, alphabetische Zeichen in ein numerisches Eingabefeld einzugeben. Da aber nicht alle Fehler ausgeschlossen werden können, sollte dem Nutzer eine Möglichkeit gegeben werden, um begangene Fehler schnell und einfach zu korrigieren. Wurde zum Beispiel die Postleitzahl für die Kontaktdaten einer Bestellung falsch eingeben, sollte eine gute Fehlerbehandlung auf den Fehler aufmerksam machen und dem Benutzer anbieten, die Postleitzahl zu korrigieren, ohne seine ganzen Adressdaten noch einmal gänzlich eingeben zu müssen.<sup>1, 2, 3</sup>
Im besten Fall sollte das Web-Interface so gestaltet sein, dass es dem Nutzer nicht möglich ist, fehlerhafte Aktionen durchzuführen. Es ist beispielsweise nicht erlaubt, alphabetische Zeichen in ein numerisches Eingabefeld einzugeben. Da aber nicht alle Fehler ausgeschlossen werden können, sollte dem Nutzer eine Möglichkeit gegeben werden, um begangene Fehler schnell und einfach zu korrigieren. Wurde zum Beispiel die Postleitzahl für die Kontaktdaten einer Bestellung falsch eingeben, sollte eine gute Fehlerbehandlung auf den Fehler aufmerksam machen und dem Benutzer anbieten, die Postleitzahl zu korrigieren, ohne seine ganzen Adressdaten noch einmal gänzlich eingeben zu müssen.<sup>1, 2, 3</sup>
### 6. Einfaches Umkehren von Aktionen ermöglichen
Dem Nutzer sollten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, durchgeführte Aktionen rückgängig zu machen. Dadurch verliert der Benutzer die Angst Fehler zu begehen und fördert die Erforschung unbekannter Funktionen und Anwendungen. In fast jeder Anwendung ist es möglich bestimmte Aktionen rückgängig zu machen. So kann dies ein Text in Word sein oder das Verschieben von Dateien.<sup>1, 2</sup>
......@@ -33,7 +35,7 @@ Dem Nutzer sollten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, durchgeführte Aktionen
Einem Benutzer sollte immer das Gefühl gegeben werden, dass er die Kontrolle über die Anwendung hat. Dies bedeutet, dass das System auf die Aktion des Nutzers reagiert. Erfahrene Benutzer wollen keine Überraschungen oder Veränderungen des vertrauten Verhaltens des Systems. So sind Nutzer schnell frustriert und verärgert, falls das System nicht richtig reagiert oder falsche Ergebnisse liefert.<sup>1, 2, 4</sup>
### 8. Kurzzeitgedächtnis entlasten
Das Kurzzeitgedächtnis eines Menschen kann sich nicht so viele Informationseinheiten merken. Ein Designer muss daher die Informationen und Bedienelemente im User-Interface gut strukturiert und einfach darstellen. Die Informationen sollten am besten auf einer Seite darstellbar sein und nicht auf mehreren Seiten und Fenstern. Außerdem benötigt ein Nutzer genug Zeit, um komplexe Aktionen und Zusammenhänge zu erlernen. <sup>1, 2, 4</sup>
Das Kurzzeitgedächtnis eines Menschen kann sich nicht so viele Informationseinheiten merken. Ein Designer muss daher die Informationen und Bedienelemente im User-Interface gut strukturiert und einfach darstellen. Die Informationen sollten am besten auf einer Seite darstellbar sein und nicht auf mehreren Seiten und Fenstern. Außerdem benötigt ein Nutzer genug Zeit, um komplexe Aktionen und Zusammenhänge zu erlernen. <sup>1, 2, 4</sup>
<hr id="sources">
......@@ -54,4 +56,4 @@ Das Kurzzeitgedächtnis eines Menschen kann sich nicht so viele Informationseinh
[//]: #
[bshneiderman]: http://www.cs.umd.edu/~ben/
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[bshneiderman]: http://www.cs.umd.edu/~ben/
......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Martin Sonntag
Um die Benutzerfreundlichkeit einer Internetseite zu überprüfen, gibt es viele verschiedene Testmethoden. Diese können einfache oder professionell durchgeführte Tests sein. Die Anzahl der Werkzeuge zur Überprüfung von Usability ist groß. Je nach bestimmter Situation, Fragestellung oder auch Zielgruppe können verschiedenste Techniken zum Einsatz kommen. Im Folgenden wird ein kleiner Überblick gegeben, was für gängige Methoden eingesetzt werden können.<sup>1</sup>
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###Beobachtung von Personen
Eine leicht durchführbare Methode ist die persönliche Beobachtung von Testpersonen. Dabei werden den Probanden bestimmte Aufgaben zugeteilt, wie z.B. die Suche nach Produktinformationen auf ihrer Webseite oder eine Angebotsanfrage. Durch Beobachtung der Personen, wird erkannt, wie gut diese auf der Webseite zurechtkommen, wo Probleme auftreten können und ob die jeweilige Aufgabe gut gelöst werden kann. So sollten nur Testpersonen eingesetzt werden, die die Internetseite noch nicht kennen. Nach dem der Test durchgeführt worden ist, kann von den Probanden noch Feedback eingeholt werden. Dieses kann dann dazu verwendet werden, um Verbesserungen an der Website durchzuführen.<sup>1</sup>
<br>
......@@ -20,7 +22,7 @@ Durch eine Onsite-Befragung lässt sich herausfinden:<sup>3</sup><br>
- Wie zufrieden er mit der Internetseite ist<br>
- Ob es Verbesserungsvorschläge für die Internetseite gibt <br>
- Welche Möglichkeiten der Benutzer vermisst <br>
- Was für Eigenschaften die Teilnehmer der Befragung besitzen
- Was für Eigenschaften die Teilnehmer der Befragung besitzen
Vorteile der Onsite-Befragung sind, dass echte Nutzer der Website angesprochen werden. Die Methode lässt sich regelmäßig durchführen, um neue Erkenntnisse zu erlangen. Zudem lässt sich so der Erfolg einer Webseite messen.<sup>3</sup>
......@@ -32,7 +34,7 @@ Eye-Tracking (Blickbewegungsmessung) ist eine professionelle Methode, um die Usa
Durch Eye-Tracking kann erkannt werden, welche Stellen einer Website die Aufmerksamkeit eines Nutzers anregen und welche Elemente einer Website Blickfänger sind. Zudem ist einsehbar, welche Informationen einer Internetseite betrachtet oder auch wirklich gelesen werden. Ebenso wird die Reihenfolge, in welcher der Benutzer die Elemente einer Seite erfasst, aufgezeichnet.<sup>6</sup>
Die Ergebnisse dieser Methode können in unterschiedlicher Weise visualisiert werden:<br>
Die Ergebnisse dieser Methode können in unterschiedlicher Weise visualisiert werden:<br>
<br>
**Heatmap:**<br>
Heatmaps zeigen, welche Bereiche einer Webseite häufig und lange betrachtet wurden. Dabei werden Elemente, die am häufigsten und am längsten betrachtet wurden, wie bei einer Wärmebildkamera, rot angezeigt. Nicht so relevante Elemente werden grün dargestellt.<sup>5, 7</sup>
......@@ -87,4 +89,4 @@ Im Gegensatz zum geschlossenen Card Sorting erstellen hier die Teilnehmer die Ka
</small><br>
<small>
<sup>10</sup>Heim, S.(2012). [Card Sorting – mit dem richtigen Vorgehen zur verständlichen Informationsarchitektur](http://www.usabilityblog.de/2012/10/card-sorting-mit-dem-richtigen-vorgehen-zur-verstandlichen-informationsarchitektur/). Abgerufen: 17.11.2015.
</small><br>
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</small><br>
......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Hendrik Kahlen
Der Begriff „Bannerwerbung“ wird wahrscheinlich für viele mit nichts gutem assoziiert. Diese Banner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen Usability-Normen und [Konventionen] verboten. Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, wie exzessive Werbemaßnahmen durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
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### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server und geopferte Arbeit sind mitunter relativ Teuer im Verhältnis zu meist geringen Einnahmen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify] ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung ist möglich (z.B. Google oder Facebook) oder eine Finanzierung über Spenden so wie dies bei [Wikipedia] der Fall ist sind möglich. Dies ist aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseites eine Option (besonders für den ersten Fall). Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de] empfohlen.<sup>3</sup>
......
......@@ -8,6 +8,7 @@ author: Lennart Krühsel
Am 5. Mai 1999 veröffentlichte das W3C (World Wide Web Consortium), das Konsortium, das für Standardisierung im Internet zuständig ist, erstmals die Richtlinien für barrierefreies Internet (WCAG) und schaffte damit einen Standard für die Zugänglichkeit von Internetseiten. Neun Jahre später, am 11. Dezember 2009 folgte die überarbeitete Version der Richtlinien, die WCAG 2.0.
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#### Regeln zur Erreichung von Barrierefreiheit:<sup>1</sup>
......@@ -55,7 +56,7 @@ Im folgenden sind die Regeln kurz erläutert:
<br>
#### Bewertung der Konformität:
#### Bewertung der Konformität:
<br>
Ob eine Seite konform zu den WCAG 2.0 ist, wird anhand von 5 Kriterien entschieden:<sup>2</sup>
......@@ -76,4 +77,4 @@ Ob eine Seite konform zu den WCAG 2.0 ist, wird anhand von 5 Kriterien entschied
</small><br>
<small>
<sup>2</sup> [WCAG 2.0 verstehen](https://www.einfach-fuer-alle.de/wcag2.0/uebersetzungen/Understanding-WCAG-2.0/). Abgerufen: 18.11.2015.
</small><br>
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</small><br>
......@@ -6,6 +6,8 @@ category: konventionen
author: Lennart Krühsel
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Usability spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Besucher auf eine Webseite zu bekommen und diese auch zu halten. Deshalb sind über die Jahre Konventionen und Richtlinien bezüglich der Usability entstanden, deren Umsetzung von den Besuchern eine Webseite erwartet wird.
### Auswahl von Schrift und Design
......@@ -73,4 +75,4 @@ Außerdem wird empfohlen, die Ladezeiten der Webseite möglichst kurz zu halten,
</small><br>
<small>
<sup>6</sup> [Mobile Optimierung](https://de.onpage.org/wiki/Mobile_Optimierung) Abgerufen: 21.11.2015.
</small><br>
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</small><br>
......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Hendrik Kahlen
Ist die Usability von heute noch die gleiche wie vor 5 Jahren? –kurz „Nein“! Die Gründe dafür liegen überweigend in gestiegenen Nutzererwartungen und –Erfahrungen. In diesem Artikel soll daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden. Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere Unterrubrik.
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### Gründe für Usability-Änderungen
<img style="float: right;" src="http://www.usability.ch/fileadmin/Dateien/images/2007/changing-guidelines-pie.gif" alt ="Usability Änderungen"/>
Die Gründe für die Änderungen sind vielfältig, konzentrieren sich aber auf die technischen Veränderungen (Innovationen), dem Verändertem User-Verhalten und der weniger starken Nutzung von verbotenen Design-Elementen. Mit technischen Veränderungen ist hier gemeint, dass sich Browser, Leistung, usw. immer weiter verbessern, weshalb andere Design-Elemente möglich sind. Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit das User-Verhalten, beispielsweise, weil eine beliebte Webseite ein Grundmuster für die Navigiation in die Köpfe der Masse gelegt hat (z.B. Google). Die weniger starke Nutzung von verbotenen Desigin-Elementen hat zur Folge, dass z.B. Pop-Ups nicht unbedingt "immer" verboten gehören, eben bei weniger starken Nutzung und nicht der exzessiven wie sie bei [Die schlimmsten Usability-Fehler] beschrieben wurde. Nachfolgende Grafik verdeutlicht dabei einmal den Anteil der ebene aufgeführten Gründe, an dem Wandel in der Usability (von 1990er bis 2007):<sup>1</sup>
......@@ -16,7 +18,7 @@ Die Gründe für die Änderungen sind vielfältig, konzentrieren sich aber auf d
<img style="float: right;" src="http://www.eresult.de/fileadmin/Bilder/forschungsbeitraege/Werbung_2003_bis_2009_links.jpg" alt ="Werbeposition"/>
Die Nutzung von Flash-Inhalten oder Webseiten die auf das flash-Plugin angewiesensind, ist heute nach Usability-Richtlinien kritisch angesehen. Das liegt vor allem daran, dass Flash-Plugins sicherheitskritisch sind, auf Apple-Geräten nicht funktionieren und eine explizite Installation erforderlich ist, die Webseite also ohne das Plugin nicht (komplett) funktioniert. Im Jahr 2000 war dies aber noch anders, da es damals keine vergleichbaren Alternativen für schnelle Animationen auf meist noch statischen Webseiten gab. Mit HTML-5 gibt es aber z.B. eine solche Alternative, weshalb Flash-Nutzung heutzutage auch nicht Usability-konform ist. Eine gute Illustration eines (auf schlechte Weise) übertriebenen Gebrauchs von Flash findet sich auf [orrfelt.com](http://orrfelt.com/).<sup>1</sup>
Auch haben sich die Positionen von Design-, Bedienelementen oder des eigentlichen Contents im Laufe der Jahre verändert, bzw. nähern diese sich einem Grenzmuster an. Mit Bezug auf [Einschränkungen der Werbung durch Usability] ist es interessant zu sehen, wie sich die Erwartungen über die Position von Werbung auf dem Webseite-Raster vom Kopf der Seite (2003) hinzu der rechten Seite (2009) der Webseite bewegt haben.
Auch haben sich die Positionen von Design-, Bedienelementen oder des eigentlichen Contents im Laufe der Jahre verändert, bzw. nähern diese sich einem Grenzmuster an. Mit Bezug auf [Einschränkungen der Werbung durch Usability] ist es interessant zu sehen, wie sich die Erwartungen über die Position von Werbung auf dem Webseite-Raster vom Kopf der Seite (2003) hinzu der rechten Seite (2009) der Webseite bewegt haben.
Ein ähnlicher Wandel lässt sich bei der Suchfunktion feststellen, wobei hier noch zusätzlich bemerkenswert ist, dass die Erwartung einer Suchfunktion zurück geht. Ein Grund dafür könnte in der schnelleren Suche über Google und in den meist nur einmaligen Besuchen liegen (ausgenommen sind Online-Shops). Die Position einer Suchfunktion von 2003-2009 wurde fast ausnahmslos in der oberen rechten Hälfte erwartet.<sup>2</sup>
### Usability der Zukunft - eine Voraussage
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layout: post
title: Einschränkungen von Funktionalitäten
subtitle: ---
subtitle: ""
category: funktionalitaet
author: Dario Imsande
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### Einleitung
//TODO
......@@ -21,4 +23,4 @@ author: Dario Imsande
### Schluss
//TODO
### Quellen
\ No newline at end of file
### Quellen
......@@ -10,13 +10,14 @@ Das Internet ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der Ges
Gerade vor diesem Hintergrund sollte nicht vergessen werden, dass auch immer mehr Menschen mit Behinderung das Internet nutzen wollen. Eine entsprechende Sensibilisierung hat in den vergangenen Jahren stattgefunden und findet auch heute noch statt. So werden Webseiten für Menschen mit Behinderung angepasst, woraus alle Nutzer Vorteile erzielen, da Seiten so übersichtlicher und aufgeräumter aussehen und sich die Navigation vereinfacht.
Im Folgenden werden einige der wichtigsten Techniken vorgestellt.
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### Screenreader - die Schnittstelle zum Inhalt
Ein Screenreader ist ein Bildschirmleseprogramm, welches Inhalte auf dem Bildschirm erfasst. Dies ist essentiell für Blinde und Sehbehinderte, da sie die Inhalte nicht selbst wahrnehmen können. Somit wird eine alternative Benutzerschnittstelle zur grafischen Benutzeroberfläche geboten.
Ein Screenreader erkennt alle Elemente, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden. Es können nicht nur einfach Texte mittels Audioausgabe vorgelesen werden, sondern alle grafischen Elemente des Bildschirms. Der Nutzer kann also durch einen Screenreader alle Elemente auf dem Bildschirm wahrnehmen, denn die Software kann eine Vielzahl weiterer Informationen Ausgeben. Dies kann beispielsweise die Position eines Fensters, eines Buttons und dessen Beschriftung oder auch ein Menu sein, in dem der Nutzer navigiert.
Ein Screenreader ist ein Bildschirmleseprogramm, welches Inhalte auf dem Bildschirm erfasst. Dies ist essentiell für Blinde und Sehbehinderte, da sie die Inhalte nicht selbst wahrnehmen können. Somit wird eine alternative Benutzerschnittstelle zur grafischen Benutzeroberfläche geboten.
Ein Screenreader erkennt alle Elemente, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden. Es können nicht nur einfach Texte mittels Audioausgabe vorgelesen werden, sondern alle grafischen Elemente des Bildschirms. Der Nutzer kann also durch einen Screenreader alle Elemente auf dem Bildschirm wahrnehmen, denn die Software kann eine Vielzahl weiterer Informationen Ausgeben. Dies kann beispielsweise die Position eines Fensters, eines Buttons und dessen Beschriftung oder auch ein Menu sein, in dem der Nutzer navigiert.
Es kann also eine vollwertige Navigation gewährleistet werden.<sup>1, 2</sup>
Es gibt eine Vielzahl an Programmen auf dem Markt wie etwa JAWS, welches als Marktführer im Bereich der Bildschirmleseprogramm gilt.<sup>4</sup> Des Weiteren gibt es auch Programme die direkt im Betriebssystem integriert sind, wie VoiceOver von Apple, dass mit Mac OS ausgeliefert wird.<sup>5</sup>
Es gibt eine Vielzahl an Programmen auf dem Markt wie etwa JAWS, welches als Marktführer im Bereich der Bildschirmleseprogramm gilt.<sup>4</sup> Des Weiteren gibt es auch Programme die direkt im Betriebssystem integriert sind, wie VoiceOver von Apple, dass mit Mac OS ausgeliefert wird.<sup>5</sup>
Einige mögliche Anwendungen eines Screenreaders sind im Folgenden aufgelistet.
......@@ -39,13 +40,13 @@ Für gehörlose Menschen sind daher Inhalte in Gebärdensprache sehr wichtig. Al
### Die Techniken im barrierefreien Internet
Das World Wide Web Consortium (W3C), welches Techniken und Spezifikationen im Internet standardisiert, hat die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet.<sup>8</sup> Diese Initiative beschäftigt sich mit dem barrierefreien Zugang zum Web. Von ihr wurden mehrere Standards veröffentlicht, die zum Beispiel festlegen, dass es Alternativen zu Audio- und Visuellen Inhalten geben soll oder etwa das die Benutzung nicht auf ein Eingabegerät beschränkt ist.
Das World Wide Web Consortium (W3C), welches Techniken und Spezifikationen im Internet standardisiert, hat die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet.<sup>8</sup> Diese Initiative beschäftigt sich mit dem barrierefreien Zugang zum Web. Von ihr wurden mehrere Standards veröffentlicht, die zum Beispiel festlegen, dass es Alternativen zu Audio- und Visuellen Inhalten geben soll oder etwa das die Benutzung nicht auf ein Eingabegerät beschränkt ist.
Barrierefreie Webseiten werden im Allgemeinen nicht durch Kompromisse beim Layout erreicht, sondern durch den webkonformen Einsatz von Auszeichnungs- und Stylesheetsprachen im Web.<sup>7</sup>
Eine der wichtigsten Methoden für Barrierefreiheit ist die Trennung von Inhalt und Layout, damit der Inhalt von Webseiten schnell für Programme erkannt werden kann. Die HTML-Standards sollten eingehalten werden, also die korrekte Bezeichnung der Überschriften usw. Vieles lässt sich erreichen indem auf eine aussagekräftige Beschreibung geachtet wird.<sup>7, 9</sup>
Der Text sollte skalierbar sein, damit er an Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann. Diese Bedürfnisse können zum Beispiel ein vergrößerter Text oder größere Abstände im Text sein.
Der Text sollte skalierbar sein, damit er an Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann. Diese Bedürfnisse können zum Beispiel ein vergrößerter Text oder größere Abstände im Text sein.
Grafiken lassen sich häufig zumindest grundlegend als Text beschreiben, dies ist eine große Hilfe für Sehbehinderte.
Auch gilt es die Plattformunabhängigkeit zu gewährleisten, da Nutzer mit unterschiedlichen Browsern und Betriebsystemen auf die Seite zugreifen.<sup>5</sup>
......@@ -57,7 +58,7 @@ So können Elemente der Seite für Screenreader sichtbar gemacht werden. Auch we
### Captcha-Systeme - das Problem der Barrierefreiheit
Im Internet werden Captcha-Systeme eingesetzt, damit sich ein Nutzer als Mensch identifizieren kann und ausgeschlossen werden kann, dass ein Programm zugriff auf Funktionen bekommt. Diese Systeme sind häufig im Internet bei Anmeldeformularen oder ähnlichem zu finden. Zumeist werden Bilder eingesetzt, die eine verzerrte Ziffernfolge zeigen, welche richtig erkannt werden muss. Dies ist aber gerade für blinde oder sehbehinderte Menschen nicht möglich. Zum Teil werden auch akustische Systeme eingesetzt, hier muss z.B. eine vorgelesene Frage beantwortet werden. Dies ist jedoch wiederum nachteilig für taube Menschen oder für Nichtmuttersprachler.
Im Internet werden Captcha-Systeme eingesetzt, damit sich ein Nutzer als Mensch identifizieren kann und ausgeschlossen werden kann, dass ein Programm zugriff auf Funktionen bekommt. Diese Systeme sind häufig im Internet bei Anmeldeformularen oder ähnlichem zu finden. Zumeist werden Bilder eingesetzt, die eine verzerrte Ziffernfolge zeigen, welche richtig erkannt werden muss. Dies ist aber gerade für blinde oder sehbehinderte Menschen nicht möglich. Zum Teil werden auch akustische Systeme eingesetzt, hier muss z.B. eine vorgelesene Frage beantwortet werden. Dies ist jedoch wiederum nachteilig für taube Menschen oder für Nichtmuttersprachler.
Auch werden sich Captcha-Systeme in Zukunft dem Problem stellen müssen, dass künstliche Intelligenzen immer ausgefeilter werden und die Captcha-Systeme sich dem anpassen müssen, indem die Tests schwieriger werden, was wiederum bedeutet, dass Captchas für die Barrierefreiheit eine noch größere Hürde darstellen werden.<sup>10</sup>
Somit ergibt sich hier ein großes Problem des barrierefreien Internets und es existiert momentan keine umfassende und zufriedenstellende Lösung.
......@@ -105,4 +106,4 @@ Somit ergibt sich hier ein großes Problem des barrierefreien Internets und es e
[//]: #
[gebärdensprache]: <http://www.bmjv.de/DE/GebaerdenSprache/GebaerdenSprache_node.html/>
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[gebärdensprache]: <http://www.bmjv.de/DE/GebaerdenSprache/GebaerdenSprache_node.html/>
......@@ -9,6 +9,8 @@ author: Jörn Jürgens
Internetseiten können, ebenso wie Software, ergonome Grundsätze der Dialoggestaltung einhalten, welche in der Bildschirmarbeitsverordnung
festgeschrieben sind.<sup>1</sup>
<!--more-->
Bei diesen Leitlinien geht es um die Interaktion zwischen Mensch und Computer und wie diese zu mehr Konsistenz und
Gebrauchstauglichkeit geführt werden kann. Im deutschsprachigen Raum ist die Norm DIN EN ISO 9241-110 gültig, welche sich aus folgenden
Grundsätzen zusammensetzt:<sup>2</sup>
......
......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Dario Imsande
Durch das Bereitstellen bestimmter Funktionalitäten kann sich die Verweildauer von Besuchern der Website erhöhen. Andersherum gibt es jedoch auch Funktionalitäten, die Nutzer dazu bringen die Website zu verlassen. Deshalb ist die Wahl der richtigen Funktionalitäten besonders wichtig. Hierbei sollten sich die Auswahlkriterien an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Zielgruppe orientieren. Beispielsweise können Nutzer mit zu vielen oder unbekannten Funktionen überfordert sein. <sup>1</sup>
<!--more-->
### Welche Funktionalitäten sollte eine EW bereitstellen?
Bei der Auswahl der Funktionalitäten ist es wichtig sicherzustellen, dass diese mit dem Inhalt und Zweck der Webseite korrespondieren und dem Nutzer einen zusätzlichen Nutzen stiften. Denn dann wird diese Funktionalität von den Nutzern als hilfreich empfunden.
![Websitefunktionen](http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/websitefunktionen.png "Websitefunktionen")
......
......@@ -6,6 +6,8 @@ category: konventionen
author: Jörn Jürgens
---
<!--more-->
###Definition
###Impressumspflicht
......
......@@ -7,10 +7,11 @@ author: Wenke Namuth
---
Man könnte denken das das Internet heutzutage keine Grenzen mehr kennt, dies ist allerdings nicht ganz richtig, zwar bemerken viele Menschen nicht das im Internet Barrieren gibt aber sie sind da, und halten Menschen mit Einschränkungen davon ab das Internet einwandfrei zu benutzen.
Barrierefreiheit im Internet ist nicht für jeden ein Begriff und viele können sich häufig auch nicht vorstellen was man darunter zu verstehen hat, diese Probleme aber auch dir Vorteile die sie bei Einhaltung mit sich bringen werden im folgenden erklärt. .
Barrierefreiheit im Internet ist nicht für jeden ein Begriff und viele können sich häufig auch nicht vorstellen was man darunter zu verstehen hat, diese Probleme aber auch dir Vorteile die sie bei Einhaltung mit sich bringen werden im folgenden erklärt.
Es gibt Richtlinien und Gesetzte um Barrierefreiheit zu gewährleisten aber häufig werden sie nur halbherzig erfüllt. Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderungen, Migrationshintergrund und Senioren.
Die heutige Gesellschaft ist auf das Internet angewiesen, in den meisten Jobs kommt man ohne Internet Zugang gar nicht mehr aus. Das bedeutet also das es für einige Menschen die Möglichkeit ein Job oder einfache Erledigungen die im Zusammenhang mit dem Internet bewerkstelligt werden müssen nicht mehr nach kommen können und somit Nachteile mit sich bringen.<sup>1, 6</sup>
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### Barrierefreiheit für Behinderte
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title: "Nichteinhaltung von Barrierefreiheit"
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category: barrierefreiheit
author: Wenke Namuth
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......@@ -9,6 +9,8 @@ author: Wenke Namuth
Es gibt viele Möglichkeiten heutzutage Barrierefreiheit zu ermöglichen aber häufig wird nicht alles umgesetzt oder bestimmte Dinge einfach nicht bedacht beim erstellen einer Website.
Dadurch enstehen nicht nur Konsequenzen für die Nutzer sondern auch für die Anbieter verschiedener Webseiten.
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### Richtlinien und Gesetzte
Die offiziellen W3C Richtlinien sind die Grundlage und Basis für viele weitere Regelungen und die Grundsätze der Barrierefreiheit im Internet.
Die Web Accessibility Initiative (WAI) hat bereits mehrere Standards ins Leben gerufen die aktuellste ist die Version 2.0 der Web Content Accessibility Guidelines welche 2008 erschienen und als internationale Standards anerkannt sind. Diese bilden die Grundlage für die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) welche seit 2011 gelten.
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......@@ -10,6 +10,7 @@ Die Sprache ist ein wichtiges Kriterium bei der Übertragung von Informationen.
Englisch hat mit 1,5 Milliarden die größte Anzahl an Sprechern und ist international somit eine Verkehrssprache.<sup>3</sup> Danach folgen Chinesisch, Hindi, Spanisch, Französisch und Arabisch.<sup>3</sup>
Dies steht in einem leichten Gegensatz zur verwendeten Sprache im Internet. Zwar ist Englisch die am meisten verwendete Sprache im Internet, jedoch ergibt sich als weitere Reihenfolge eine Diskrepanz zwischen der Anzahl der Sprecher und der Anteil der Texte im Internet in der jeweiligen Sprache. Es sind etwa 56% der Inhalte in Englisch verfasst, danach folgen Deutsch mit 7,7%, Französisch mit 5,6 % und Japanisch mit fast 5%.<sup>1,2</sup>
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### Mehrsprachigkeit
Ein großes Hindernis sind Sprachbarrieren. Dies trifft nicht nur im wirklichen Leben zu, sondern auch im Internet. Daher ist es wichtig Inhalte mehrsprachig anzubieten. Dies erhöht nicht nur die Reichweite der Seite, sondern vereinfacht auch deren Nutzung, sofern eine passende Übersetzung vorliegt.
......@@ -70,4 +71,4 @@ Viele dieser Regeln sind auch in Europäischen Richtlinien aufgeführt.<sup>8</s
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<sup>9</sup> [Informationen von google für mehrsprachige Webseiten](https://support.google.com/webmasters/answer/182192?hl=de) Abgerufen: 19.11.2015.
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......@@ -8,6 +8,8 @@ author: Stephan Adolf
Responsive Design hat viele Vorzüge, wenn man bedenkt, dass manche Webseiten zu großen Teilen von mobilen Endgeräten genutzt werden (man denke hier beispielsweise an Webseiten für Touristen). Der Nutzer möchte Seiten jedoch nicht nur auf seinem Smartphone betrachten können, sondern auch auf einem gewöhnlichen PC.
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Allerdings hat auch Responsive Design Nachteile. Neben einem signifikant erhöhten Entwicklungsaufwandes betrifft dies auch die Performance der Seite. Das liegt daran, dass zusätzliche Informationen übertragen werden müssen und an der Tatsache, dass jede Informationsübertragung immer auch einen Overhead generiert (das bedeutet, es werden zusätzliche Informationen übertragen). Dadurch kann es passieren, dass Internetseiten, die stark Responsive Design nutzen verhältnismäßig langsam geladen werden. Während dieses Problem im Desktop-Bereich aufgrund schnellem Internet kein allzu großes Problem darstellt, ist dies im Mobilen Bereich anders. Ein langsames Laden steht jedoch der Erwartung möglichst geringer Wartezeiten entgegen.<sup>1</sup>
### Ist Responsive Design immer sinnvoll?
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