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......@@ -10,17 +10,17 @@ Responsive Design hat viele Vorzüge, wenn man bedenkt, dass manche Websites zu
Allerdings hat auch Responsive Design Nachteile. Neben einem signifikant erhöhten Entwicklungsaufwandes betrifft dies auch die Performance der Seite. Das liegt daran, dass zusätzliche Informationen übertragen werden müssen und an der Tatsache, dass jede Informationsübertragung immer auch einen Overhead generiert (das bedeutet, es werden zusätzliche Informationen übertragen). Dadurch kann es passieren, dass Internetseiten, die stark Responsive Design nutzen verhältnismäßig langsam geladen werden. Während dieses Problem im Desktop-Bereich aufgrund schnellem Internet kein allzu großes Problem darstellt, ist dies im Mobilen Bereich anders. Ein langsames Laden steht jedoch der Erwartung möglichst geringer Wartezeiten entgegen.<sup>1</sup>
## Ist Responsive Design immer sinnvoll?
### Ist Responsive Design immer sinnvoll?
In vielen Fällen ist jedoch das Erstellen von responsiven Webseiten in Deutschland aufgrund des zu erwartenden Nutzerverhaltens wenig sinnvoll und steht in keinem Verhältnis zu den verursachenden Kosten. Man denke hier beispielsweise an Online-Shops, welche Büroartikel vertreiben oder an Internetseiten, welche auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Man kann bei solchen Internetseiten davon ausgehen, dass weit über 90 % der Nutzer Desktop-User sind, entsprechend wäre es dort wenig sinnvoll das wesentlich aufwendigere und kostenintensivere Responsive Design anzuwenden. Dahingegen ist beispielsweise bei Routenplanern davon auszugehen, dass diese zu einem erheblichen Anteil von mobilen Endgeräten aus benutzt werden. Entsprechend ist ein gutes responsives Design, welches eine Nutzung auf Desktop- sowie mobilen Geräten ermöglicht, unabdingbar.<sup>4</sup> Es kann auch hilfreich sein, sich anzuschauen mit welchen Betriebssystemen im Internet gesurft wird, laut der [W3SCHOOLS](http://www.w3schools.com/browsers/browsers_mobile.asp) sind im Jahr 2015 gerade einmal 5 %! aller Geräte im Internet mobil.<sup>5</sup>
## Bedürfnisse für unterschiedliche Endgeräte
### Bedürfnisse für unterschiedliche Endgeräte
Technisch gesehen ergibt sich das Problem, dass sich die Bedienung und damit die Bedürfnisse des Nutzers von Smartphones stark von Desktop-PCs, Laptops und teilweise auch von Tablet-PCs (im Folgenden Desktop-PC's) unterscheiden. Besteht Responsive Design primär darin dieselben Inhalte wie für die Desktop-PCs untereinander anzuordnen, so besteht das Problem, dass der Nutzer sehr viel scrollen muss. Das wiederspricht jedoch der Erwartung schnell auf Informationen zugreifen zu können. Insbesondere kann es durch das Umordnen von Elementen passieren, dass einzelne Elemente auf der mobilen Seite an Positionen erscheinen, wo sie vom Nutzer nicht erwartet werden.<sup>2, 6</sup> Des Weiteren werden bei responsive Design Elemente auf mobilen Geräten nicht angezeigt, ist der Nutzer jedoch an ein solches Element von der Desktop-Version gewöhnt, so wiederspricht dies seiner Erwartungshaltung.<sup>6</sup> Insbesondere beim Nutzen von Suchfunktionen kann es auf mobilen Geräten sinnvoll sein hierfür spezielle Seiten für eine bessere Nutzbarkeit einzufügen. Diese Seiten werden an einem Desktop-PC nicht benötigt. Da Responsive Webdesign jedoch das Aufbauen paralleler Strukturen verhindern möchte, ergeben sich hier Schwierigkeiten.<sup>6</sup>
Wird die Webseite jedoch so optimiert, dass sie optimal auf einem Smartphone genutzt werden kann, so treten diese Probleme nicht auf. Allerdings impliziert dies die Notwendigkeit eine zweite Version für den Desktop-Markt zu entwickeln, sodass effektiv zwei Seiten entwickelt und gewartet werden müssten. Vorteilhaft bei zwei Versionen ist jedoch, dass bei der mobilen Version ein geringerer Overhead im Vergleich zur responsiven Seite entsteht. Dadurch können die Ladezeiten verringert werden. Dieser Effekt auf die Erwartungskonformität ist nicht zu vernachlässigen. Wie Google 2009 auf der [O'Reilly Velocity Conferenz](http://conferences.oreilly.com/velocity/velocity2009/public/schedule/detail/8523) aufgezeigt hat, verringert sich die Zahl der Nutzer schon bei einer vergrößerten Wartezeit von etwa 400 ms um etwa 1 % in einem Zeitraum von 6 Wochen.<sup>3</sup>
Gerade bei Tablet-PCs sind heutzutage Bildschirmgrößen erreicht, die denen von (kleinen) Notebooks mehr gleichen als denen von Smartphones. Dadurch kann mit diesen Geräten auch auf „herkömmlichen“ Seiten wesentlich besser gesurft werden als auf Seiten, die für Smartphones optimiert worden sind.<sup>2, 4</sup>
## Fazit
### Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass Responsive Webdesign Vor- und Nachteile hat. Insbesondere wenn sehr stark auf Responsive Webdesign gesetzt wird, kann es zu Problemen hinsichtlich Erwartungskonformität und Perfomanz kommen.
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