Commit 5e974174 authored by Hendrik Kahlen's avatar Hendrik Kahlen
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author: Hendrik Kahlen
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Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreichen Webseiten auf.In diesem Artikel sollen bei der Veranschaulichung der wichtigsten Usability-Fehler unter anderem Fragen beantworten wie: „Warum ist der Usability-Fehler so schlimm?“, „Welche weiteren Auswirkungen hat dieser Fehler?“ und „Wie kann der Fehler vermieden werden?“. Ziel dabei ist es insgesamt ein klareres Verständnis für Usability-Fehler und deren Vermeidung zu schaffen, sodass Besucher einer Webseite nicht durch Usability-Fehler gestört oder gar abgeschreckt werden.
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Usability-Fehler treten mit größeren und kleineren Auswirkungen auf zahlreichen Webseiten auf.In diesem Artikel sollen bei der Veranschaulichung der wichtigsten Usability-Fehler unter anderem Fragen beantworten werden wie: „Warum ist der Usability-Fehler so schlimm?“, „Welche weiteren Auswirkungen hat dieser Fehler?“ und „Wie kann der Fehler vermieden werden?“. <!--more--> Ziel dabei ist es insgesamt ein klareres Verständnis für Usability-Fehler und deren Tragweite zu schaffen. Auch soll mit Verweis auf die [Usability-Testmethoden] so der Einstieg gegeben werden, sodass Besucher einer Webseite nicht durch Usability-Fehler gestört oder gar abgeschreckt werden.
### Falsches Design
<img style="float: right; width: 30%;" src="http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/img/car_leasing_bad_usability.png" alt ="car leasing example"/>
Einer der am häufigsten gemachten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht etwa schillernd, blinkend und/oder bunt sein, es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Content passt und damit den Besucher verwirrt. Als Besucher der Webseite einer Auto-Leasing Firma würde man auch nicht ein Design wie im Bild rechts erwarten. Ist dies nicht so, sorgt dies für Verwirrung aufgrund des Kontrasts zu den Erwartungen. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten verwirrt den Nutzer ebenfalls.<sup>1</sup>
Einer der häufigsten Fehler ist der eines falschen Designs. Dieses muss nicht etwa schillernd, blinkend oder bunt sein, es reicht aus, wenn das gewählte Design nicht zum Content passt und damit den Besucher verwirrt. Als Besucher einer vertrauenswürdigen Auto-Leasing-Webseite würde man auch nicht ein Design wie im Bild rechts erwarten. Dies ist nicht kontraproduktiv (z.B. zur Autorität der Webseite), es sorgt auch für Verwirrung aufgrund des Kontrasts zu den Erwartungen an die gewählte Webseite - das leasing eines Autos wäre so sehr unwahrscheinlich. Ebenso wichtig ist es dabei, dass sich das gewählte Design über die gesamte Webseite erstreckt, ein Bruch auf Unterseiten verwirrt den Nutzer ebenfalls.<sup>1</sup>
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass Sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund] bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
Auch ist es möglich, dass Hintergründe und andere Designelemente so gewählt sind, dass sie die Informationsaufnahme stören. Ein Beispiel dafür sind Texte die kaum einen [Kontrast zum Hintergrund] bieten. Zu bemerken sei an dieser Stelle aber, dass es für gewisse Zwecke durchaus sinnvoll ist den Kontrast niedrig zu halten, z.B. wenn man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Bereich legen möchte. Um diesen Fehler zu vermeiden sollte man sich vergewissern, dass Schriftart, Schriftfarbe und der Hintergrund richtig gewählt sind. Dies ist z.B. mit den [Usability-Testmethoden] möglich.<sup>1, 6</sup>
Zudem sind viele Webseiten nicht Responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr zu erreichen, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf dieser Webseite verweilen?. Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite für die gängigsten Endgeräte und Browser funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen finden Sie auf [designmodo.com].<sup>1, 7</sup>
Zudem sind viele Webseiten nicht Responsive. Man stelle sich vor, auf dem Smartphone oder einem anderen Browser sind Bedienelemente nicht mehr erreichbar, weil sie außerhalb des Bildbereichs liegen. Wer würde da noch weiter auf dieser Webseite verweilen?. Es sollte also auch hier darauf geachtet werden, dass das Design der Webseite für die gängigsten Endgeräte und Browser funktioniert. Ein Auflistung von mehreren guten Beispielen findet sich auf [designmodo.com].<sup>1, 7</sup>
Natürlich gibt es noch mehr Fehler hinsichtlich falschen Design-Entscheidungen, aber dies würde den Rahmen des Artikels sprengen. Für weitere Informationen wird die Auflistung auf [bypeople.com] empfohlen, die nicht nur schlechte, sondern auch gleich gute Beispiele liefert.<sup>8</sup>
### Navigation
Ein weiterer häufiger Fehler ist der einer schlechten Navigation, in Dergestalt, dass es zu viele Unterpunkte gibt, Navigationselemente alle auf einmal angezeigt werden und die Navigation sich über den gesamten Bildschirm (oder min. die Hälfte) erstreckt - um nur mal ein paar mögliche Fehler zu nennen. Die meisten Nutzer haben meist nur ein kleines Navigationsbedürfnis und möchten sich zu deren Erfüllung nicht durch die gesamten Elemente ohne Selektion quälen - eine übersichtliche Schachtelung ist also sehr hilfreich.<sup>1</sup>
Ein weiterer häufiger Fehler ist der einer schlechten Navigation, in Dergestalt, dass es zu viele Unterpunkte gibt, Navigationselemente alle auf einmal angezeigt werden und die Navigation sich über den gesamten Bildschirm (oder min. die Hälfte) erstreckt. Die meisten Nutzer haben meist nur ein kleines Navigationsbedürfnis und möchten sich zu deren Erfüllung nicht durch die gesamten Elemente ohne Selektion quälen - eine übersichtliche Schachtelung ist also sehr hilfreich.<sup>1</sup>
Gleichzeitig sind zu viele Unterpunkte in einer Navigation ebenfalls kritisch, da der Nutzer so in der Tiefe der Verschachtelung die Übersicht verlieren kann. Ganz wichtig ist in diesem Kontext auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet, wenn er dorthin navigiert wurde.Es gibt zudem Navigation, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn man den darüberliegenden Punkt mit der Maus überflogen (hoover) hat. Rutscht man dann irgendwann ab, muss der ganze mühselige Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Komform.
Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief und nicht zu flach verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.
Ein weiteres schlechtes Beispiel bieten die bereits angesprochenen vielen Unterpunkte in einer Navigation. Es gibt Navigation, bei denen Unterpunkte erst auftauchen, wenn man den darüberliegenden Punkt mit der Maus überflogen (hoover) hat. Rutscht man dann irgendwann ab, muss der ganze Mühselige Weg mit der Maus erneut abgefahren werden – das ist nicht Usability-Komform.
Ganz wichtig ist hierbei auch, dass der Nutzer (z.B. in Form von Breadcrumbs) immer genau weiß, auf welchen Unterseiten er sich befindet, wenn er dorthin navigiert wurde.
Es sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass die Webseiten nicht zu tief verschachtelt sind und gewählte Bedienelemente nicht störend auf den Nutzer einwirken oder ihn gar überfordern.
Für eine breitere Übersicht und ein noch besseres Verständnis in Form einiger Beispiele mit weiteren Erklärungen, wie Navigationselemente attraktiv und Usability-Komform gestaltet werden können findet sich auf [swimbi.com] oder auch auf [smooster].<sup>5, 9</sup>
Dies waren nur ein paar mögliche Fehler im Navigations-Bereich, für eine breitere Übersicht auch in Form einiger Beispiele mit weiteren Erklärungen, wie Navigationselemente attraktiv und Usability-Komform gestaltet werden können werdeb [swimbi.com] und [smooster.com] empfholen.<sup>5, 9</sup>
### Formulare
Wer schonmal Angaben in einem Formular machen musste, die auf ihn nicht zutreffen, aber erforderlich waren um z.B. der Bestellung/Anmeldung voranzukommen, der hat einen Eindruck davon was bei Formularen alles falsch gemacht werden kann. Ein häufiger Fehler wurde nun eben schon angesprochen, zu viele Pflichtfelder oder gar das Verlangen von Informationen, die auf Benutzer/Käufer nicht zutreffen.
Formulare auszufüllen ist im allgemeinen schon Mühsam, da eine Mitarbeit vom Nutzer gefordert ist, alle Punkte, die hierbei den Ablauf erschweren oder behindern, können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Besuch/Kauf abgebrochen wird. Besser also, fragliche Felder als optional deutlich zu kennzeichnen.
Wer schonmal Angaben in einem Formular machen musste, die auf ihn nicht zutreffen, aber erforderlich waren um z.B. bei einer Bestellung oder Anmeldung voranzukommen, der hat einen Eindruck davon was bei Formularen alles falsch gemacht werden kann. Ein häufiger Fehler wurde nun eben schon angesprochen, zu viele Pflichtfelder oder gar das Verlangen von Informationen, die auf Benutzer oder Käufer nicht zutreffen.
Formulare auszufüllen ist im allgemeinen schon mühsamer für den Nutzer, da eine Mitarbeit seinerseits gefordert ist. Alle Punkte, die hierbei den Ablauf erschweren oder behindern, können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Besuch oder Kauf abgebrochen wird. Besser also, wenn fragliche Felder als optional deutlich gekennzeichnet sind.
Zu den erschwerenden Fehlern bei Formularen zählt auch, wenn Nutzer nicht die Möglichkeit haben ihre Informationen vor dem Abschluss nochmals zu überprüfen oder gar zu ändern. Man möchte nunmehr keine falschen Angaben machen (z.B. um auch die Lieferung an die richtige Adresse zu versenden) und über mehrere Seiten hinweg bleiben Formular-Inhalte schwerlich im Gedächtnis des Nutzers hängen. Daraus folgt auch ein weitere Fehler, nämlich, wenn Nutzer keine Ahnung haben in welchem Abschnitt des Formulars Sie sich gerade befinden, bzw. wie viele noch folgen. Ohne zu wissen, wie lange das ausfüllen noch dauert, kann es passieren, dass Nutzer das Formular einfach abbrechen.
Als erschwerender Fehler bei Formularen kommt hinzu, wenn Nutzer nicht die Möglichkeit haben ihre Informationen vor dem Abschluss nochmals zu überprüfen oder gar zu ändern. Man möchte nunmehr keine falschen Angaben machen (z.B. um auch die Lieferung an die richtige Adresse zu versenden) und über mehrere Seiten hinweg bleiben Formular-Inhalte schwerlich im Gedächtnis des Nutzers hängen. Daraus folgt auch ein weitere Fehler, nämlich, wenn Nutzer keine Ahnung haben in welchem Abschnitt des Formulars sie sich gerade befinden, bzw. wie viele noch folgen. Ohne zu wissen, wie lange das ausfüllen noch dauert, kann es passieren, dass Nutzer den Formular-Prozess einfach abbrechen.
Auch wird häufig vergessen eine adäquate Fehlermeldungen zu geben und diese auch rechtzeitig, also am besten im Moment des Fehlers anzuzeigen. Die Überprüfung, ob ein Passwort oder eine E-Mail der Norm entspricht sollte bereits beim Verlassen des entsprechenden Feldes geschehen und auf etwaige Fehler aufmerksam gemacht werden. Diese Fehlernachrichten sollten vor allem aber auch wahrnehmbar für den Nutzer platziert werden, also nicht erst am Ende der Seite. [eResult] hat dazu eine ganz gute Auswertung herausgearbeitet.<sup>3, 4</sup>
Auch wird häufig vergessen eine adäquate Fehlermeldungen zu geben und diese auch rechtzeitig, also am besten im Moment des Fehlers anzuzeigen. Die Überprüfung, ob ein Passwort oder eine E-Mail der Norm entspricht sollte bereits beim Verlassen des entsprechenden Feldes geschehen und auf etwaige Fehler aufmerksam gemacht werden. Diese Fehlernachrichten sollten vor allem aber auch wahrnehmbar für den Nutzer platziert werden, also nicht erst am Ende der Seite.
[eResult] hat zu den hier aufgeführten Punkten eine ganz gute Auswertung herausgearbeitet.<sup>3, 4</sup>
### Fazit
Es wurden nun einige Usability Fehler angesprochen, wenngleich es noch viele mehr gibt. Eine genauere Auflistung vieler Usability-Vergehen findet sich auf [usability.ch]. Die hier dargestellten Fehler sollten aber ein gewisses Bewusstsein und Verständnis für die Schwere der Usability-Missachtung hervorbringen und einige grundlegende Tipps bzgl. Usability-Fehlern geben. Für weitere Informationen wird die Fehler vermieden werden können, gibt es noch die Artikel zu [Testmethoden], um sich optimal gegen Usability-Fehler zu schützen oder [Konventionen], um einen größeren Überblick über Usability-Komforme Webseiten zu erhalten.
Es wurden nun einige Usability Fehler angesprochen, wenngleich es noch viele mehr gibt. Eine genauere Auflistung vieler Usability-Vergehen findet sich auf [usability.ch]. Die hier dargestellten Fehler sollten aber ein gewisses Bewusstsein und Verständnis für die Schwere der Usability-Missachtung hervorbringen und einige grundlegende Tipps bzgl. Usability-Fehlern geben. Weitere Informationen wie die hier aufgeführten und weitere Fehler vermieden werden können, findet sich im Artikel zu [Testmethoden] und für weitere Usability-Informationen die [Konventionen]-Artikel, um einen größeren Überblick über Usability-Komforme Webseiten zu erhalten.
<hr id="sources">
......@@ -51,25 +51,25 @@ Es wurden nun einige Usability Fehler angesprochen, wenngleich es noch viele meh
<sup>2</sup> Olaf Brandt (2013). [Die 7 häufigsten Fehler bei der Gesaltung von Formularen](http://www.shopbetreiber-blog.de/2013/05/10/die-7-haufigsten-fehler-bei-der-gestaltung-von-website-formularen/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>3</sup> Thorsten Wilhelm, Carsten Rehmann (eResult GmbH).[Nutzergerechte Formulargestaltung](http://www.eresult.de/ux-wissen/forschungsbeitraege/einzelansicht/news/nutzergerechte-formulargestaltung/). Abgerufen: 15.11.2015.
<sup>3</sup> Thorsten Wilhelm, Carsten Rehmann (eResult GmbH). [Nutzergerechte Formulargestaltung](http://www.eresult.de/ux-wissen/forschungsbeitraege/einzelansicht/news/nutzergerechte-formulargestaltung/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>4</sup> Michael Jendryschik (2015). [Grobkonzept: Usability und Barrierefreiheit im Kontext von Web-Formularen](http://jendryschik.de/weblog/2015/01/07/usability-und-barrierefreiheit-von-formularen/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>5</sup> Sebastion Meier (2015).[6 Webdesign Beispiel wie du deine navigiation zum kreativen Highlight werden lässt](http://www.smooster.com/de/blog/6-webdesign-beispiele-wie-du-deine-navigation-zum-kreativen-highlight-werden-laesst). Abgerufen: 15.11.2015.
<sup>5</sup> Sebastion Meier (2015). [6 Webdesign Beispiel wie du deine navigiation zum kreativen Highlight werden lässt](http://www.smooster.com/de/blog/6-webdesign-beispiele-wie-du-deine-navigation-zum-kreativen-highlight-werden-laesst). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>6</sup> Hannah Alvarez (2014).[A Guide to Color, UX, and Conversion Rates](https://www.usertesting.com/blog/2014/12/02/color-ux-conversion-rates/). Abgerufen: 15.11.2015.
<sup>6</sup> Hannah Alvarez (2014). [A Guide to Color, UX, and Conversion Rates](https://www.usertesting.com/blog/2014/12/02/color-ux-conversion-rates/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>7</sup> Adrian (2015).[Responsive Web Design: 50 Examples and Best Practices](http://designmodo.com/responsive-design-examples/). Abgerufen: 15.11.2015.
<sup>7</sup> Adrian (2015). [Responsive Web Design: 50 Examples and Best Practices](http://designmodo.com/responsive-design-examples/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>8</sup> (2014).[Worst web designs ever, from popular brands](http://www.bypeople.com/great-websites-with-ugly-design/). Abgerufen: 15.11.2015.
<sup>8</sup> (2014). [Worst web designs ever, from popular brands](http://www.bypeople.com/great-websites-with-ugly-design/). Abgerufen: 15.11.2015.
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<sup>9</sup> Dmitry Molchanov (2014).[22 Principles Of Good Website Navigation and Usability](http://swimbi.com/blog/22-principles-of-good-web-navigation-and-maximum-usability/), Abgerufen 15.11.2015
<sup>9</sup> Dmitry Molchanov (2014). [22 Principles Of Good Website Navigation and Usability](http://swimbi.com/blog/22-principles-of-good-web-navigation-and-maximum-usability/), Abgerufen 15.11.2015
[Usability-Testmethoden]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/usability/Testmethoden/>
[welovecontent.de]: <http://www.welovecontent.de/conversion-optimierung/die-haeufigsten-usability-fehler-bei-websites/>
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......@@ -6,37 +6,35 @@ category: usability
author: Hendrik Kahlen
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Der Begriff „Bannerwerbung“ wird wahrscheinlich für viele mit nichts gutem assoziiert. Diese Banner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen Usability-Normen und [Konventionen] verboten. Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, wie exzessive Werbemaßnahmen durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
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Der Begriff „Bannerwerbung“ wird allgemein mit nichts gutem assoziiert. Solche Werbebanner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen [Usability-Normen und Konventionen] verboten. <!--more--> Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, welche Nachwirkungen exzessive Werbemaßnahmen haben und wie diese durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server und geopferte Arbeit sind mitunter relativ Teuer im Verhältnis zu meist geringen Einnahmen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify] ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung ist möglich (z.B. Google oder Facebook) oder eine Finanzierung über Spenden so wie dies bei [Wikipedia] der Fall ist sind möglich. Dies ist aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseites eine Option (besonders für den ersten Fall). Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de] empfohlen.<sup>3</sup>
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server, sowie geopferte Arbeit wieder auszugleichen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify] ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung oder zur Erhebung statistischer Werte ist möglich (z.B. Google oder Facebook). Auch eine Finanzierung über Spenden so wie im Fall [Wikipedia] sind möglich. Einige der hier aufgeführten Einnahmequellen sind sind aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseiten eine Option. Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de] empfohlen.<sup>3</sup>
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so gibt es neben den Unterschieden in der Intensität und Art der Werbemaßnahmen, auch noch andere Auswirkungen als, manch ein Werbetreibender dies erwartet (hätte), wie es im Folgendem noch erläutert wird. Es gibt hierbei aber auch noch Ausnahmen wie etwa die personalisierte Werbung und/oder z.B. die [Google-AdWords].
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so muss neben der Intensität und Art der Werbemaßnahmen auf den Personenbezug, sowie die Kontext-Einbettung geachtet werden. Als alternative empfiehlt sich daher z.B. die Nutzung der [Google-AdWords].
### Die schlimmsten Werbemaßnahmen im Web
Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [usability.ch] die Pop-Up-Methode, aber auch andere Eigenschaften, wie blinken, oder über den Bildschirm fahrende Elemente wurden von den Testern bemängelt und als störend empfunden, wobei die eben aufgezählten Eigenschaften auch zusammen auftreten können.
Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [usability.ch] die Pop-Up-Methode, aber auch andere Eigenschaften, wie blinkende oder über den Bildschirm fahrende Elemente wurden von den Testern bemängelt und als störend empfunden. Alle eben aufgezählten Eigenschaften können auch zusammen auftreten.
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die in der obigen Tabelle aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die [...] aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere negative Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Site, sondern auch auf die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Site, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1</sup>
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]-Nutzer noch immer hoch, wie auf [statistica] zu sehen.
### Usability konforme Werbung (Google)
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords] und [Google-AdSense] zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und/oder aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet.
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords] und [Google-AdSense] zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet, also exzessive Werbung so aktiv eingedämmt wird.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch] die, die sich an die klassischen Usability Richtlinien halten, also den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und weiter diese auch in den Kontext der Webseite einbetten, sowie nicht z.B. in Form von Pop-Ups für Überraschung sorgen.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch] die, die sich an die klassischen Usability Richtlinien halten, also den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und weiter diese auch in den Kontext der Webseite einbetten, sowie überraschungsarm sind (also keine plötzlichen Pop-ups).
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense] an, so erkennt man, dass diese sich größtenteils daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich hier nun nicht gezeigt werden):
> ![AdSense-Beispiel](https://lh5.ggpht.com/SzyuIRMEZCmj4eN4JnIwpMFwi-hWBkUMV8NmmXpQ5desFU6m1gw7RKtTuB8OgxnwEqX0sSiW=w895)
Vor allem ist hier aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen.
Anders, als es also auf vielen Webseiten der Fall ist wurde gezeigt, dass es durchaus möglich ist Usability-Komform Werbung zu schalten. Wer also die Erstellung einer Webseite anstrebt oder sich selbst auf anderen Webseiten vermarkten möchten, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung erlaubt ist, bzw. geschaltet werden kann. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist aber natürlich immer eine schnelle und sichere Alternative für Usability-Konforme Finanzierung und Vermarktung.
### Fazit
Damit wurde kurz verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist Usability-Komform Werbung zu schalten, sich selbst zu vermarkten und wie die Usability die Werbung einschränkt. Wer also die Erstellung einer Webseite anstrebt, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung geschaltet wird, bzw. auf der eigenen Webseite Werbung erlaubt wird. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist aber natürlich immer eine schnelle und sichere Alternative für Usability-Konforme Finanzierung und Vermarktung.
> Gutes Marketing hilft, neue Kunden zu gewinnen, aber für längerfristige Kundenbindung ist geschmeidige Usability notwendig. Dann wird ein Angebot auch an Freunde weiter empfohlen.<sup>2</sup>
......@@ -52,10 +50,10 @@ Anders, als es also auf vielen Webseiten der Fall ist wurde gezeigt, dass es dur
<sup>2</sup> Igor Jaceniak (2013). [Marketing vs Usability](http://www.fit-fuer-usability.de/archiv/marketing-vs-usability/). Abgerufen: 16.11.2015.
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<sup>3</sup> Cujo (2011) [Finanzierung einer Website](http://www.webmaster-zentrale.de/marketing/geld-verdienen/finanzierung-einer-website/). Abgerufen: 16.11.2015.
<sup>3</sup> Cujo (2011). [Finanzierung einer Website](http://www.webmaster-zentrale.de/marketing/geld-verdienen/finanzierung-einer-website/). Abgerufen: 16.11.2015.
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<sup>4</sup> Statista (2014)[Anteil der Adblock Nutzer in ausgewählten Ländern der EU](http://de.statista.com/statistik/daten/studie/328196/umfrage/anteil-der-adblock-nutzer-in-ausgewaehlten-laendern/). Abgerufen: 16.11.2015.
<sup>4</sup> Statista (2014). [Anteil der Adblock Nutzer in ausgewählten Ländern der EU](http://de.statista.com/statistik/daten/studie/328196/umfrage/anteil-der-adblock-nutzer-in-ausgewaehlten-laendern/). Abgerufen: 16.11.2015.
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......@@ -69,4 +67,4 @@ Anders, als es also auf vielen Webseiten der Fall ist wurde gezeigt, dass es dur
[statistica]: <http://de.statista.com/statistik/daten/studie/328196/umfrage/anteil-der-adblock-nutzer-in-ausgewaehlten-laendern/>
[Beispiele bei den Google-AdSense]: <https://support.google.com/adsense/answer/160374?hl=de&ref_topic=1307421&rd=1>
[Testmethoden]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/usability/Testmethoden/>
[Konventionen]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/konventionen/>
[Usability-Normen und Konventionen]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/konventionen/>
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author: Hendrik Kahlen
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Ist die Usability von heute noch die gleiche wie vor 5 Jahren? –kurz „Nein“! Die Gründe dafür liegen überweigend in gestiegenen Nutzererwartungen und –Erfahrungen. In diesem Artikel soll daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden. Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere Unterrubrik.
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Ist die Usability von heute noch die gleiche wie vor 5 Jahren? –kurz „Nein“! Die Gründe dafür liegen überweigend in gestiegenen Nutzererwartungen und –Erfahrungen. In diesem Artikel soll daher einmal ein genauerer Blick auf den Wandel in der Usability geworfen werden. <!--more--> Wem die [Normen und Konventionen] der Usability noch nicht bekannt sind, der werfe an dieser Stelle zunächst einen Blick auf unsere Unterrubrik.
### Gründe für Usability-Änderungen
<img style="float: right;" src="http://www.usability.ch/fileadmin/Dateien/images/2007/changing-guidelines-pie.gif" alt ="Usability Änderungen"/>
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