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Kleinere Rechtschreibfehler behoben, minimales Satz-Refactoring und Leerzeichen vor <sup> entfernt.

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......@@ -7,7 +7,7 @@ author: Jan Philipp Hörding
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Das Internet ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt. Es genießt eine viel höhere Bedeutsamkeit, als noch vor einigen Jahren. Sehr viele Tätigkeiten im Alltag finden heute über das Internet statt, sei es durch Nachrichten, Fernsehen, Einkäufe, Online Formulare und viele mehr.
Gerade vor diesem Hintergrund sollte nicht vergessen werden, dass auch immer mehr Menschen mit Behinderung das Internet nutzen wollen. Eine entsprechende Sensibilisierung hat in den vergangenen Jahren stattgefunden und findet auch heute noch statt. So werden Webseiten für Menschen mit Behinderung angepasst, wovon alle Nutzer Vorteile erzielen, da Seiten so übersichtlicher und aufgeräumter aussehen und sich die Navigation vereinfacht.
Gerade vor diesem Hintergrund sollte nicht vergessen werden, dass auch immer mehr Menschen mit Behinderung das Internet nutzen wollen. Eine entsprechende Sensibilisierung hat in den vergangenen Jahren stattgefunden und findet auch heute noch statt. So werden Webseiten für Menschen mit Behinderung angepasst, woraus alle Nutzer Vorteile erzielen, da Seiten so übersichtlicher und aufgeräumter aussehen und sich die Navigation vereinfacht.
Im Folgenden werden einige der wichtigsten Techniken vorgestellt.
......@@ -26,7 +26,7 @@ Eine Möglichkeit Texte, welche mit einen Screenreader erfasst wurden nicht visu
### Ausgabe in Braille-Schrift für Blinde
Falls eine Braillezeile vorhanden ist, kann der Text auch hierüber ausgegeben werden. Die von Screenreader erfassten Inhalte werden an das Gerät weitergegeben und darauf ausgegeben. Wie bei der Blindenschrift wo die Zeichen mit 6 Punkten kodiert und erfühlt werden können, kann auf dem Gerät der Inhalt auf die gleiche Weise erkannt werden. Dazu werden bei Bedarf kleine Erhebungen aus dem Gerät geschoben, die haptisch erkannt werden.<sup>6</sup>
Falls eine Braillezeile vorhanden ist, kann der Text auch hierüber ausgegeben werden. Die vom Screenreader erfassten Inhalte werden an das Gerät weitergegeben und darauf ausgegeben. Wie bei der Blindenschrift wo die Zeichen mit 6 Punkten kodiert und erfühlt werden können, kann auf dem Gerät der Inhalt auf die gleiche Weise erkannt werden. Dazu werden bei Bedarf kleine Erhebungen aus dem Gerät geschoben, die haptisch erkannt werden.<sup>6</sup>
Der Inhalt einer Webseite kann - im Vergleich zur Audioausgabe - durch eine Braillezeile genauer erfasst werden, da so alle Buchstaben einzeln ausgegeben werden, wodurch die Rechtschreibung erkannt werden kann.
......@@ -43,23 +43,23 @@ Das World Wide Web Consortium (W3C), welches Techniken und Spezifikationen im In
Barrierefreie Webseiten werden im Allgemeinen nicht durch Kompromisse beim Layout erreicht, sondern durch den webkonformen Einsatz von Auszeichnungs- und Stylesheetsprachen im Web.<sup>7</sup>
Eine der wichtigsten Methoden für Barrierefreiheit ist die Trennung von Inhalt und Layout, damit der Inhalt von Webseiten schnell für Programme erkannt werden kann. Die HTML-Standards sollten eingehalten werden, also die korrekte Bezeichnung der Überschriften usw. Vieles lässt sich erreichen indem auf eine aussagekräftige Beschreibung geachtet wird.<sup>7, 9</sup>
Eine der wichtigsten Methoden für Barrierefreiheit ist die Trennung von Inhalt und Layout, damit der Inhalt von Webseiten schnell für Programme erkannt werden kann. Die HTML-Standards sollten eingehalten werden, also die korrekte Bezeichnung der Überschriften usw. Vieles lässt sich erreichen indem auf eine aussagekräftige Beschreibung geachtet wird.<sup>7, 9</sup>
Der Text sollte skalierbar sein, damit er an Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann. Diese Bedürfnisse können zum Beispiel ein vergrößerter Text oder größere Abstände im Text sein.
Graphiken lassen sich häufig zumindest grundlegend als Text beschreiben, dies ist eine große Hilfe für Sehbehinderte.
Grafiken lassen sich häufig zumindest grundlegend als Text beschreiben, dies ist eine große Hilfe für Sehbehinderte.
Auch gilt es die Plattformunabhängigkeit zu gewährleisten, da Nutzer mit unterschiedlichen Browsern und Betriebsystemen auf die Seite zugreifen.<sup>5</sup>
### ARIA - Eine Empfehlung der W3C
Für Barrierefreie Webseiten sind einige Anpassungen in technischer Hinsicht sinnvoll, damit auf sie problemlos mit z.B. Screenreadern zugegriffen werden kann.
Deshalb hat die Web Accessibility Initiative <sup>8, 9</sup>, die ARIA (Accessible Rich Internet Applications) Initiative entwickelt. ARIA ist eine Erweiterung für HTML, die mittels JavaScript und Ajax realisiert wird und das Aussehen der Webseite nicht verändert<sup>7</sup>. Sie stellt Informationen für die barrierefreie Nutzung zur Verfügung. Dafür werden Webseiten nicht als statische Seiten betrachtet, sondern als Anwendungen.
Deshalb hat die Web Accessibility Initiative<sup>8, 9</sup> die ARIA (Accessible Rich Internet Applications) Initiative entwickelt. ARIA ist eine Erweiterung für HTML, die mittels JavaScript und Ajax realisiert wird und das Aussehen der Webseite nicht verändert<sup>7</sup>. Sie stellt Informationen für die barrierefreie Nutzung zur Verfügung. Dafür werden Webseiten nicht als statische Seiten betrachtet, sondern als Anwendungen.
So können Elemente der Seite für Screenreader sichtbar gemacht werden. Auch werden Elemente, die sich selbst aktualisieren von Screenreader erkannt.
### Captcha-Systeme - das Problem der Barrierefreiheit
Im Internet werden Captcha-Systeme eingesetzt, damit sich ein Nutzer als Mensch identifizieren kann und ausgeschlossen werden kann, dass ein Programm zugriff auf Funktionen bekomt. Diese Systeme sind häufig im Internet bei Anmeldeformularen oder ähnlichem zu finden. Zumeist werden Bilder eingesetzt, die eine verzerrte Ziffernfolge zeigen, welche richtig erkannt werden muss. Dies ist aber gerade für blinde oder sehbehinderte Menschen nicht möglich. Zum Teil werden auch akustische Systeme eingesetzt, hier muss z.B. eine vorgelesene Frage beantwortet werden. Dies ist jedoch wiederum nachteilig für taube Menschen oder für nicht-Muttersprachler.
Im Internet werden Captcha-Systeme eingesetzt, damit sich ein Nutzer als Mensch identifizieren kann und ausgeschlossen werden kann, dass ein Programm zugriff auf Funktionen bekommt. Diese Systeme sind häufig im Internet bei Anmeldeformularen oder ähnlichem zu finden. Zumeist werden Bilder eingesetzt, die eine verzerrte Ziffernfolge zeigen, welche richtig erkannt werden muss. Dies ist aber gerade für blinde oder sehbehinderte Menschen nicht möglich. Zum Teil werden auch akustische Systeme eingesetzt, hier muss z.B. eine vorgelesene Frage beantwortet werden. Dies ist jedoch wiederum nachteilig für taube Menschen oder für Nichtmuttersprachler.
Auch werden sich Captcha-Systeme in Zukunft dem Problem stellen müssen, dass künstliche Intelligenzen immer ausgefeilter werden und die Captcha-Systeme sich dem anpassen müssen, indem die Tests schwieriger werden, was wiederum bedeutet, dass Captchas für die Barrierefreiheit eine noch größere Hürde darstellen werden.<sup>10</sup>
Somit ergibt sich hier ein großes Problem des barrierefreien Internets und keine umfassende und zufriedenstellende Lösung.
Somit ergibt sich hier ein großes Problem des barrierefreien Internets und es existiert momentan keine umfassende und zufriedenstellende Lösung.
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