Commit 47057970 authored by Jannik's avatar Jannik

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name: Adrian J.
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name: Jörn J.
role: Autor
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layout: post
title: "Gesetze"
subtitle: "Bei der Erstellung einer Webseite gibt es Gesetze, die eingehalten werden müssen"
subtitle: "Bei der Erstellung einer Webseite gibt es Gesetze, deren Einhaltung verpflichtend ist"
category: konventionen
author: Jörn Jürgens
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......@@ -69,7 +69,5 @@ Denn damit eine Webseite die gewünschte Population erreicht muss die Indexierun
<sup>6</sup> Katrin Dinges (2013). [Barrierefreiheit im Internet](http://netzkulturen.net/barrierefreiheit-im-internet/). Abgerufen: 24.11.2015
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[MehrsprachigeWebseiten]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/barrierefreiheit/barrierefreiheit-sprache/>
[TechnikenBarrierefreiheit]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/barrierefreiheit/barrierefreiheit-techniken/>
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[MehrsprachigeWebseiten]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/barrierefreiheit/barrierefreiheit-sprache/>
[TechnikenBarrierefreiheit]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/barrierefreiheit/barrierefreiheit-techniken/>
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......@@ -12,7 +12,7 @@ Dadurch enstehen nicht nur Konsequenzen für die Nutzer sondern auch für die An
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### Richtlinien und Gesetzte
Die offiziellen [W3C Richtlinien][W3C] sind die Grundlage und Basis für viele weitere Regelungen und die Grundsätze der Barrierefreiheit im Internet.
Die offiziellen [W3C Richtlinien] sind die Grundlage und Basis für viele weitere Regelungen und die Grundsätze der Barrierefreiheit im Internet.
Die Web Accessibility Initiative (WAI) hat bereits mehrere Standards ins Leben gerufen die aktuellste ist die Version 2.0 der Web Content Accessibility Guidelines welche 2008 erschienen und als internationale Standards anerkannt sind. Diese bilden die Grundlage für die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) welche seit 2011 gelten.
Die ist die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz.<sup>1, 2<sup/>
......@@ -40,6 +40,4 @@ Dadurch verliert eine Webseite an Erreichbarkeit und allgemein an Qualität. <su
<sup>3</sup> Universität Giessen, Hochschulrechenzentrum [Barrierefreiheit](https://www.uni-giessen.de/cms/fbz/svc/hrz/org/mitarb/abt/2/zms/schulung/webtechniken/html/barrierefreiheit). Abgerufen: 20.11.2015
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[W3C]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/konventionen/konventionen-und-richtlinien-barrierefreiheit/>
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[W3C Richtlinien]: <http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug15/ew/konventionen/konventionen-und-richtlinien-barrierefreiheit/>
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author: Stephan Adolf
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Responsive Design hat viele Vorzüge, wenn man bedenkt, dass manche Webseiten sowohl von mobilen Endgeräten, als auch von gewöhnlichen Desktop-PC oder Laptops aus aufgerufen werden. Als Beispiel kann hier z.B. eine Touristen-Webseite dienen, die sowohl im Urlaub von Smartphone, als auch zu Haus durch den Laptop o.ä. aufgerufen wird. Allerdings hat Responsive Design auch Nachteile.<!--more--> Neben einem signifikant erhöhtem Entwicklungsaufwand zählt auch eine Beeinträchtigung der Performance der Webseite dazu. Das liegt daran, dass zusätzliche Informationen auf dem Endgerät (durch zusätzliche CSS-Einträge) verarbeitet und ständig abgefragt werden müssen und an der Tatsache und dass einige Informationen mehr aus dem Internet geladen werden müssen. Dadurch kann es passieren, dass Internetseiten, die stark Responsive Design nutzen verhältnismäßig langsam geladen werden. Während dieses Problem im Desktop-Bereich aufgrund meist schnellerer Internet-Verbindungen und mehr Rechenleistung kein allzu großes Problem darstellt, ist dies im Mobilen Bereich anders.<sup>1</sup>
Responsive Design hat viele Vorzüge, wenn man bedenkt, dass manche Webseiten sowohl von mobilen Endgeräten, als auch von gewöhnlichen Desktop-PC oder Laptops aus aufgerufen werden. Als Beispiel kann hier eine Touristen-Webseite dienen, die sowohl im Urlaub von Smartphone, als auch zu Haus durch den Laptop o.ä. aufgerufen wird. Allerdings hat Responsive Design auch Nachteile.<!--more--> Neben einem signifikant erhöhtem Entwicklungsaufwand zählt auch eine Beeinträchtigung der Performance der Webseite dazu. Das liegt daran, dass zusätzliche Informationen auf dem Endgerät (durch zusätzliche CSS-Einträge) verarbeitet und ständig abgefragt werden müssen, sodass Interaktionen des Nutzers mit der Webseite verlangsamt werden. Während dieses Problem im Desktop-Bereich aufgrund mehr Rechenleistung kein allzu großes Problem darstellt, war und ist dies im mobilen Bereich anders.<sup>1</sup>
### Ist Responsive Design immer sinnvoll?
In vielen Fällen ist jedoch das Erstellen von responsiven Webseiten in Deutschland aufgrund des zu erwartenden Nutzerverhaltens wenig sinnvoll und steht in keinem Verhältnis zu den verursachenden Kosten. Man denke hier beispielsweise an Online-Shops, welche Büroartikel vertreiben oder an Internetseiten, welche auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Man kann bei solchen Internetseiten davon ausgehen, dass weit über 90 % der Nutzer Desktop-User sind, entsprechend wäre es dort wenig sinnvoll das wesentlich aufwendigere und kostenintensivere Responsive Design anzuwenden. Dahingegen ist beispielsweise bei Routenplanern davon auszugehen, dass diese zu einem erheblichen Anteil von mobilen Endgeräten aus benutzt werden. Entsprechend ist ein gutes responsives Design, welches eine Nutzung auf Desktop- sowie mobilen Geräten ermöglicht, unabdingbar.<sup>4</sup> Es kann auch hilfreich sein, sich anzuschauen mit welchen Betriebssystemen im Internet gesurft wird, laut der [W3SCHOOLS](http://www.w3schools.com/browsers/browsers_mobile.asp) sind im Jahr 2015 gerade einmal 5 %! aller Geräte im Internet mobil.<sup>5</sup>
In vielen Fällen ist das Erstellen von responsiven Webseiten in Deutschland aufgrund des zu erwartenden Nutzerverhaltens wenig sinnvoll und steht in keinem Verhältnis zu den verursachten Kosten. Man denke hier an Online-Shops, welche Büroartikel vertreiben oder an Webseiten, welche auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind. Man kann bei solchen Webseiten davon ausgehen, dass weit über 90 % der Nutzer Desktop-User sind. Entsprechend wäre es dort wenig sinnvoll das wesentlich aufwendigere und kostenintensivere Responsive Design anzuwenden. Anders sieht es beispielsweise bei Routenplanern aus, die zu einem erheblichen Anteil von mobilen Endgeräten aus benutzt werden. Entsprechend ist hier ein gutes Responsives Design, welches eine Nutzung auf Desktop- sowie mobilen Geräten ermöglicht, unabdingbar.<sup>4</sup> Es kann auch hilfreich sein, sich anzuschauen mit welchen Betriebssystemen im Internet gesurft wird, um die Hauptzielplattform zu ermitteln und die Sinnhaftigkeit von Responsive Design zu evaluieren. Laut der [W3SCHOOLS](http://www.w3schools.com/browsers/browsers_mobile.asp) sind im Jahr 2015 gerade einmal 5 %! aller Geräte im Internet mobil.<sup>5</sup>
### Bedürfnisse für unterschiedliche Endgeräte
Technisch gesehen ergibt sich das Problem, dass sich die Bedienung und damit die Bedürfnisse des Nutzers von Smartphones stark von Desktop-PCs, Laptops und teilweise auch von Tablet-PCs (im Folgenden Desktop-PC's) unterscheiden. Besteht Responsive Design primär darin dieselben Inhalte wie für die Desktop-PCs untereinander anzuordnen, so besteht das Problem, dass der Nutzer sehr viel scrollen muss. Das wiederspricht jedoch der Erwartung schnell auf Informationen zugreifen zu können. Insbesondere kann es durch das Umordnen von Elementen passieren, dass einzelne Elemente auf der mobilen Seite an Positionen erscheinen, wo sie vom Nutzer nicht erwartet werden.<sup>2, 6</sup> Des Weiteren werden bei responsive Design Elemente auf mobilen Geräten nicht angezeigt, ist der Nutzer jedoch an ein solches Element von der Desktop-Version gewöhnt, so wiederspricht dies seiner Erwartungshaltung.<sup>6</sup> Insbesondere beim Nutzen von Suchfunktionen kann es auf mobilen Geräten sinnvoll sein hierfür spezielle Seiten für eine bessere Nutzbarkeit einzufügen. Diese Seiten werden an einem Desktop-PC nicht benötigt. Da Responsive Webdesign jedoch das Aufbauen paralleler Strukturen verhindern möchte, ergeben sich hier Schwierigkeiten.<sup>6</sup>
Technisch gesehen ergibt sich das Problem, dass sich die Bedienung und damit die Bedürfnisse der Nutzer von Smartphones und Tablets stark von denen der Desktop-PCs, Laptops (im Folgenden Desktop-PC's) unterscheiden. Besteht Responsive Design primär darin dieselben Inhalte wie für die Desktop-PCs untereinander anzuordnen, so besteht das Problem, dass der Nutzer sehr viel scrollen muss. Das wiederspricht jedoch der Erwartung schnell auf Informationen zugreifen zu können. Insbesondere kann es durch das Umordnen von Elementen passieren, dass einzelne Elemente auf der mobilen Seite an Positionen erscheinen, wo sie vom Nutzer nicht erwartet werden.<sup>2, 6</sup> Des Weiteren werden bei responsive Design Elemente auf mobilen Geräten nicht angezeigt, ist der Nutzer jedoch an ein solches Element von der Desktop-Version gewöhnt, so wiederspricht dies seiner Erwartungshaltung.<sup>6</sup> Insbesondere beim Nutzen von Suchfunktionen kann es auf mobilen Geräten sinnvoll sein hierfür spezielle Seiten für eine bessere Nutzbarkeit einzufügen. Diese Seiten werden an einem Desktop-PC nicht benötigt. Da Responsive Webdesign jedoch das Aufbauen paralleler Strukturen verhindern möchte, ergeben sich hier Schwierigkeiten.<sup>6</sup>
Wird die Webseite jedoch so optimiert, dass sie optimal auf einem Smartphone genutzt werden kann, so treten diese Probleme nicht auf. Allerdings impliziert dies die Notwendigkeit eine zweite Version für den Desktop-Markt zu entwickeln, sodass effektiv zwei Seiten entwickelt und gewartet werden müssten. Vorteilhaft bei zwei Versionen ist jedoch, dass bei der mobilen Version ein geringerer Overhead im Vergleich zur responsiven Seite entsteht. Dadurch können die Ladezeiten verringert werden. Dieser Effekt auf die Erwartungskonformität ist nicht zu vernachlässigen. Wie Google 2009 auf der [O'Reilly Velocity Conferenz](http://conferences.oreilly.com/velocity/velocity2009/public/schedule/detail/8523) aufgezeigt hat, verringert sich die Zahl der Nutzer schon bei einer vergrößerten Wartezeit von etwa 400 ms um etwa 1 % in einem Zeitraum von 6 Wochen.<sup>3</sup>
Wird die Webseite weiter für den Mobilen Bereich (m./Domain/) getrennt entwickelt, sodass sie optimal auf einem Smartphone genutzt werden kann, so treten die oben genannten Probleme nicht auf. Allerdings impliziert dies die Notwendigkeit eine zweite Version für den Desktop-Markt zu entwickeln, sodass effektiv zwei Seiten entwickelt und gewartet werden müssten. Vorteilhaft bei zwei Versionen ist jedoch, dass bei der mobilen Version ein geringerer Overhead im Vergleich zur responsiven Seite entsteht, wodurch die Ladezeiten verringert werden können. Weiter sorgt dies auf leistungsschwächeren Endgeräten für einen Performance-Schub bei Interaktionen mit der Webseite. Solche Effekte auf die Erwartungskonformität sind nicht zu vernachlässigen. Wie Google 2009 auf der [O'Reilly Velocity Conferenz](http://conferences.oreilly.com/velocity/velocity2009/public/schedule/detail/8523) aufgezeigt hat, verringert sich die Zahl der Nutzer schon bei einer vergrößerten Wartezeit von etwa 400 ms um etwa 1 % in einem Zeitraum von 6 Wochen.<sup>3</sup>
Gerade bei Tablet-PCs sind heutzutage Bildschirmgrößen erreicht, die denen von (kleinen) Notebooks mehr gleichen als denen von Smartphones. Dadurch kann mit diesen Geräten auch auf „herkömmlichen“ Seiten wesentlich besser gesurft werden als auf Seiten, die für Smartphones optimiert worden sind.<sup>2, 4</sup>
### Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass Responsive Webdesign Vor- und Nachteile hat. Insbesondere wenn sehr stark auf Responsive Webdesign gesetzt wird, kann es zu Problemen hinsichtlich Erwartungskonformität und Perfomanz kommen.
Abschließend lässt sich festhalten, dass Responsive Webdesign Vor- und Nachteile hat. Je nach Leistungsfähigkeit der bevorzugten Endgeräte der Hauptzielgruppe sollte daher entschieden werden, ob auf Responsive Webdesign gesetzt wird. Zu beachten, sind ist dabei, ob es zu größeren Problemen hinsichtlich der Erwartungskonformität und Performance kommt, wobei im letzteren Fall die Entwicklung einer zusätzlichen mobilen Version der Webseite empholen wird.
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