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einschränkungen der Werbung aktualisiert

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author: Hendrik Kahlen
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Einigen ist der Begriff „Bannerwerbung“ bestimmt ein Begriff und wird meist mit nichts gutem assoziiert. Diese Banner, so wie andere Arten von Werbung schränken uns beim Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen Usability-Normen und [Konventionen] verboten. Im Laufe des Artikels wollen wir deshalb herausstellen, wie die teils exzessiven Werbemaßnahmen durch die Usability eingedämmt werden, aber auch einen Ausblick bieten, wie Sie usability-konformes Marketing für Ihre Webseite und auf anderen Webseites betreiben können.
Der Begriff „Bannerwerbung“ wird wahrscheinlich für viele mit nichts gutem assoziiert. Diese Banner, so wie andere Arten von Werbung schränken den Besuch einer Webseite ein, sind meist störend und deswegen nach zahlreichen Usability-Normen und [Konventionen] verboten. Im Laufe des Artikels soll deshalb herausgestellt werden, wie exzessive Werbemaßnahmen durch die Usability eingedämmt werden, aber auch wie die eigene Webseite Usability-konform vermarktet und finanziert werden kann.
### Warum überhaupt Werbung - Alternativen?
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server/geopferte Arbeit sind mitunter relativ Teuer Verhältnis zu meist geringen Einnahmen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand/die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify] ist hier ein gutes Beispiel, da es beides anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und vor allem keine Werbung hören. Auch ein die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung ist möglich (z.B. Google oder Facebook) oder eine Finanzierung über Spenden so wie dies bei [Wikipedia] der Fall ist. Dies ist aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseites eine Option. Für Interessenten weiterer Werbemaßnahmen empfehlen wir die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de].<sup>3</sup>
Es gibt im Allgemeinen nicht allzu viele Möglichkeiten eine Webseite zu finanzieren und Server und geopferte Arbeit sind mitunter relativ Teuer im Verhältnis zu meist geringen Einnahmen. Entweder zahlt der Endnutzer für diesen Aufwand bzw. die Nutzung oder Dritte bezahlen den angebotenen Content und dürfen im Gegenzug Werbung schalten. [Spotify] ist hier ein gutes Beispiel, da es beide Varianten anbietet, wobei zahlende Nutzer mehr Features nutzen können und von der Werbung befreit sind. Auch die Nutzung der Nutzerdaten zur personalisierten Werbung ist möglich (z.B. Google oder Facebook) oder eine Finanzierung über Spenden so wie dies bei [Wikipedia] der Fall ist sind möglich. Dies ist aber natürlich nicht für jede und vor allem nicht für kleine Webseites eine Option (besonders für den ersten Fall). Für Interessenten weiterer Finanzierungs- und Werbemöglichkeiten wird die Auflistung unter [webmaster-zentrale.de] empfohlen.<sup>3</sup>
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so gibt es Unterschiede in der Intensität und Art der Werbemaßnahmen und darüber hinaus auch andere Auswirkungen als, manch ein Werbetreibender dies erwartet (hätte). Es gibt hierbei aber auch noch Ausnahmen wie etwa die personalisierte Werbung und/oder z.B. die [Google-AdWords].
Wählt man vor allem die Werbung als Einnahmequelle so gibt es neben den Unterschieden in der Intensität und Art der Werbemaßnahmen, auch noch andere Auswirkungen als, manch ein Werbetreibender dies erwartet (hätte), wie es im Folgendem noch erläutert wird. Es gibt hierbei aber auch noch Ausnahmen wie etwa die personalisierte Werbung und/oder z.B. die [Google-AdWords].
### Die schlimmsten Werbemaßnahmen im Web
Als schlimmste Werbemaßnahmen zählt laut einer übersetzten Auswertung auf [usability.ch] vor allem die Pop-Ups, aber auch andere Eigenschaften, wie blinken, oder über den Bildschirm fahrende Elemente werden von den Testern bemängelt und als störend empfunden.
Das schlimmste Design-Element als Werbemaßnahme ist laut einer Auswertung auf [usability.ch] die Pop-Up-Methode, aber auch andere Eigenschaften, wie blinken, oder über den Bildschirm fahrende Elemente wurden von den Testern bemängelt und als störend empfunden, wobei die eben aufgezählten Eigenschaften auch zusammen auftreten können.
> Die Nutzer verbinden oft stark negative Assoziationen mit Werbung, falls sie die in der obigen Tabelle aufgeführten Designsünden anwendet.<sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der Güte der besuchten Webseite, werden laut [usability.ch] dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen. Dies hat natürlich negative Auswirkungen auf die Verweildauer auf der Site und auf die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuchs oder gar die Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also auch uns interessieren, wenn wir Werbung auf fremenden Webseites schalten - der Werbetreibende also für sich selbst schlechte Publicity betreibt. <sup>1</sup>
Die hier erwähnten negativen Assoziationen, unbeachtet der sonstigen Güte der besuchten Webseite, werden dabei sofort auf die aufgerufene Webseite und auf den Werbetreibenden selbst übertragen - der Werbetreibende betreibt also für sich selbst schlechte Publicity. Eine solche Übertragung auch auf die Werbetreibenden wird allgemein nicht erwartet, sollte also vor allem jene interessieren, die zu Vermarktungszwecken Werbung auf fremden Webseiten schalten (möchten). Weitere negative Auswirkungen der negativen Assoziatonen betreffen nicht nur die Verweildauer auf der Site, sondern auch auf die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Besuches oder gar die erhöhte Gefahr, dass der Nutzer zur Konkurenz wechselt. <sup>1</sup>
Als Konsequenz aus der übermäßigen Nutzung der angerissenen Werbemaßnahmen, ist die Zahl der [Adblock]-Nutzer noch immer hoch, wie auf [statistica] zu sehen.
### Usability konforme Werbung (Google)
Es ist aber natürlich nicht aussichtslos als Webseite-Betreiber usability-konforme Werbung zur Selbstfinanzierung zu schalten. Google beietet dabei mit [Google-Adwords] und [Google-AdSense] zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und/oder aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet.
Die Finanzierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für Webseiten-Betreiber mittels usability-konformer Werbung sind aber natürlich nicht aussichtslos. Google beietet dabei mit [Google-Adwords] und [Google-AdSense] zwei Möglichkeiten, um sich selbst auf ausgewählten Seiten zu vermarkten und/oder aus dem Pool von Werbetreibenden bei Google zu schöpfen, ohne selbst die Beziehung zu diesen pflegen zu müssen. Weiterer Vorteil davon ist, dass Google auf die Einhaltung von Konventionen bei der Schaltung von Werbung achtet.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch] die, die sich an die klassischen Usability Richtlinien (Die Optionen des Nutzers klar aufzeigen, Sich deutlich ausdrücken und Die Informationen liefern, die die Nutzer haben wollen) halten. Im Wesentlichen also:
1. Erkennbarkeit als Werbung
2. Kontexteinbettung
3. Überraschungsarmut
aber auch noch vieles mehr.
Zu den erlaubten Werbemaßnahmen zählen dabei laut [usability.ch] die, die sich an die klassischen Usability Richtlinien halten, also den Nutzer klar und verständlich mitteilen, dass es sich um Werbung handelt und weiter diese auch in den Kontext der Webseite einbetten, sowie nicht z.B. in Form von Pop-Ups für Überraschung sorgen.
Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten einmal ein paar [Beispiele bei den Google-AdSense] an, so erkennt man, dass diese sich größtenteils daran halten (die Kontexteinbettung kann natürlich hier nun nicht gezeigt werden):
> ![AdSense-Beispiel](https://lh5.ggpht.com/SzyuIRMEZCmj4eN4JnIwpMFwi-hWBkUMV8NmmXpQ5desFU6m1gw7RKtTuB8OgxnwEqX0sSiW=w895)
Vor allem ist hier aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Fordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen.
Anders, als es also auf vielen Webseiten der Fall ist, haben wir nun gesehen, dass es durchaus möglich ist Usability-Komform Werbung zu schalten. Wenn Sie also die Erstellung einer Webseite anstreben oder sich selbst auf anderen Webseiten vermarkten möchten, achten Sie darauf, bei wem Sie dies tun, bzw. in welcher Art und weise Sie Werbung erlauben, bzw. schalten lassen. Oder nutzen Sie gleich die hier vorgestellten Alternativen oder vergleichbare Angebote (z.B. die von Apple).
Vor allem ist hier aber gut zu erkennen, dass diese Werbung sich nicht zu stark in den Vordergrund, wie etwa die erwähnten Pop-Ups, drängen.
Anders, als es also auf vielen Webseiten der Fall ist wurde gezeigt, dass es durchaus möglich ist Usability-Komform Werbung zu schalten. Wer also die Erstellung einer Webseite anstrebt oder sich selbst auf anderen Webseiten vermarkten möchten, sollte darauf achten, bei wem und in welcher Art und Weise Werbung erlaubt ist, bzw. geschaltet werden kann. Die Nutzung von vergleichbaren Angeboten wie denen von Google, ist aber natürlich immer eine schnelle und sichere Alternative für Usability-Konforme Finanzierung und Vermarktung.
### Fazit
Als genrerellen Grundsatz empfehlen wir daher zum Schluss:
> Gutes Marketing hilft, neue Kunden zu gewinnen, aber für längerfristige Kundenbindung ist geschmeidige Usability notwendig. Dann wird ein Angebot auch an Freunde weiter empfohlen.<sup>2</sup>
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